![]() |
AL-Wahlzeitung 2002/2003 |
|
|
Linke an der WiSo (LAW) sozial - kritisch - links
Wir sind ein neuer Zusammenschluss aus kritischen WiSo-StudentInnen, Streik-AktivistInnen und Mitgliedern von Gewerkschaften, der Alternativen Liste (AL) und der attac-Hochschulgruppe. Seit Jahren bekommen die "Unabhängigen" bei den Wahlen zur den Fakultätsvertetungen traditionell die Mehrheit an der WiSo. Dieses Potenzial schöpfen sie aber dennoch nicht aus, um die studentischen Interessen umzusetzen - wie z.B. Studienordnungen [zugunsten der StudentInnen zu gestalten]. Deshalb setzen wir uns ein für: Eine offene Fachschaftsarbeit Die Mitarbeit in den Fachschaftsgremien soll gefördert werden und allen Interessierten unabhängig von parteipolitischer Zugehörigkeit gleichberechtigt offen stehen. Die jahrzehntelange Herrschaft der Unabs an der WiSo hat zu einer Unterscheidung zwischen FachschafterInnen 1. Klasse (= Unabs) und 2. Klasse (= alle anderen) geführt. Dieses Monopol ist unproduktiv und muss deshalb aufgebrochen werden. Politische Veranstaltungen statt unsinniger Erhöhungen der jährlichen Rücklagen Eine studentische Interessenvertretung hat vor allem drei Funktionen: Information, Politik und Service. Politik und Information müssen an der WiSo-Fakultät deutlich ausgebaut werden. Deshalb setzen wir uns für die Verwendung vorhandener Gelder für mehr politische Informations- und Diskussionsveranstaltungen ein und fördern die Auseinandersetzung mit Theorien in der Makro- und Mikroökonomie. Mehr Pluralismus in den Lehrveranstaltungen Wir fordern, dass außer der vorherrschenden Theorie der "Neoklassik" auch andere noch existierende ökonomische Theorien in der Makroökonomie im Hauptstudium gelehrt werden. Auch an der WiSo-Fakultät muss Wissenschaftskritik ihren Platz haben. Kein Semester Wartezeit bei Wiederholungsklausuren - Schnellere Korrekturverfahren Wiederholungsklausuren sollen - wie an anderen Fakultäten üblich - noch innerhalb des Semesters geschrieben werden dürfen. Effizientes und schnelles Studieren wird von uns erwartet: Bei einer Wartezeit von einem Semester bei Wiederholung einer Klausur sind die Bedingungen für ein schnelles Studium nicht gegeben. Damit diese Forderung überhaupt gewährleistet werden kann, müssen die Klausuren schneller korrigiert werden. Unsere KandidatInnen: [...], Michael Slabon, Jonas Keller, Boris Loheide, Alexander Güllner, Cemal Aslan
|