1 B E N U T Z E R H A N D B U C H I C S D - C R Y S T I N ========================= Inorganic Crystal Structure Database in Verbindung mit Crystal Structure Information System und dessen Anwendung auf CCDF - Cambridge Crystallographic Data File sowie MDF - Metals Data File G.Bergerhoff, B.Kilger, C.Witthauer R.Hundt, R.Sievers Bonn Dezember 1986 Anorganisch-chemisches Institut der Universitaet 1 Vorwort Das mit Kristallstrukturuntersuchungen erarbeitete Datenmaterial ist so umfangreich und komplex geworden, dass eine unmittelbare Nutzung mit vertretbarem Aufwand heute kaum noch moeglich ist. Werden die Daten dagegen in maschinenlesbarer Form als Datenbank bereitgehalten, eroeffnet sich die Moeglichkeit, das Material mit geeigneten Retrievalsystemen wesentlich vielfaeltiger und schneller auszuwerten, als dies auf konventionelle Weise moeglich ware. Darueberhinaus koennen die Daten mit spezifischen Testprogrammen geprueft werden und bieten so eine gewisse Gewaehr fuer die Richtigkeit. Den Aufbau derartiger Datenbanken haben uebernommen das - Cambridge Crystallographic Data Center (CCDF) (1) fuer organisch-chemische und Organometall-Verbindungen, - das National Research Council (MDF) (2) fuer metallische Phasen und das - Anorganisch-chemische Institut der Universitaet Bonn (ICSD) (3) fuer anorganisch-chemische Kristallstrukturen. Die Dreiteilung der Bearbeitung ist historisch und organisatorisch bedingt; eine allgemein anerkannte Grenzziehung ist schwierig und fuer sehr viele Benutzer auch nicht sinnvoll. Ausgehend von der der Datenstruktur der Datenbank fuer anorganisch-chemische Kristallstrukturen wurden deshalb alle Datenbanken in diese einheitliche Struktur konvertiert und erlauben so eine gemeinsame Benutzung mit CRYSTIN. Ausserhalb der Bundesrepublik Deutschland unterliegt dies allerdings z.Zt. noch urheberrechtlichen Beschraenkungen. Die einheitlichen Datenbanken enthalten alle in einem Datensatz die fuer die Beschreibung genau einer Kristallstruktur aus einer Publikation notwendigen Daten und darueberhinaus zusaetzliche Informationen, die unterschiedlich sein koennen. Die nachfolgende Tabelle fuehrt die jeweiligen Datenkategorien auf. Datenbank Datenkategorie 1 2 3 Rationeller chemischer Name 1 Referenzcode 3 Mineralname mit Fundort 1 2 3 Chemische Formel 1 Verbindungsklasse 3 Titel der Publikation 1 2 3 Zeitschriftenzitat 1 2 3 Autoren 1 2 3 Groesse der Elementarzelle, Zahl der Formeleinheiten 2 Strukturtyp 1 2 3 Raumgruppe 1 2 3 Atomkoordinaten 3 mit Oxidationsstufe der Elemente 1 2 3 Zuverlaessigkeitsindex (R-Wert) 1 2 3 Zusaetzliche Angaben 3 Standardisierte zusaetzliche Angaben 1 Alle Datenbanken bemuehen sich, die Literatur vollstaendig zu erfassen. Fuer den CCDF ist der Stand in (1) beschrieben. Der MDF ist in Bearbeitung. Fuer die ICSD ist mit ca. 25 000 Strukturen die Literatur der Strukturberichte und der Structure Reports erfasst und bis ins Jahr 1986 fortgefuehrt. Fuer die interaktive Online-Befragung und Bearbeitung des Datenmaterials ist CRYSTIN dialogorientiert. Die Eingabe aller erforderlichen Steueranweisungen erfolgt ueber eine extrem einfache, weitgehend selbsterklaerende Kommandosprache. Das in FORTRAN geschriebenen Programm laesst sich an alle gaengigen mittleren und grossen Rechenanlagen anpassen. Es ist auch auf dem Host INKA des Fachinformationszentrums Energie Physik Mathematik, D-7514 Eggenstein-Leopoldshafen 2, implementiert und laesst sich dort mit den ueblichen Techniken der Datenfernverarbeitung nutzen. Die Daten sind mit Sorgfalt zusammengetragen, eingegeben, geprueft und fuer die Recherche vorbereitet worden. Trotzdem lassen sich kaum alle Fehler vermeiden und hundertprozentige Vollstaendigkeit nicht erreichen. Die Autoren sind deshalb fuer Ergaenzungen, Korrekturen, Anregungen und Wuensche dankbar. G.Bergerhoff, B.Kilger, C.Witthauer R.Hundt, R.Sievers Literatur (1) F.H.Allen, S.Bellard, M.D.Brice, B.A.Cartwright, A.Doubleday, H.Higgs, T.Hummelink, B.G.Hummelink-Peters, O.Kennard, W.D.G.Motherwell, J.R.Rodgers, D.G.Watson, Acta Crystallogr. B 35 (1979) 2311-2339 (2) L.D.Calvert, Acta Crystallogr. A 37 (1981) C343-C344 (3) G.Bergerhoff, R.Hundt, R.Sievers und I.D.Brown, J. Chem. Inf. Comput. Sci. 23 (1983) 66-69 1 Inhalt ------ Seite *********** * Befehle * *********** Allgemeines zur Syntax der CRYSTIN-Befehle................. 8 Befehl BASE zur Auswahl der Datenbank...................... 9 Der Such-Befehl FIND: Allgemeines............................................. 9 Aufbau der Deskriptoren (Suchbegriffe).................. 10 Verknuepfung von Deskriptoren zu Ausdruecken............ 11 Befehle zum Weiterverarbeiten der durch FIND selektierten Entries: SHOW - Ausgabe der Zielinformation ueber den Bildschirm..................................... 11 PRINT - Ausgabe der Zielinformation ueber den Drucker.. 14 PLOT - Untersystem zum Zeichnen von Kristallstrukturen auf einem graphischen Bildschirm............... 14 STRING - Lineare Suche nach frei waehlbaren Zeichenketten.................................. 15 DIST - Berechnung der interatomaren Abstaende und Winkel; Anzeige auf dem Bildschirm............. 16 PDIST - Wie DIST, jedoch Ausgabe ueber den Drucker..... 17 SORT - Gefundene Kristallstrukturen sortieren......... 18 SAVE - Gefundene Kristallstrukturen in einer externen Datei zwischenspeichern........................ 20 Befehl DISPLAY zur Ausgabe aller Deskriptoren.............. 21 Befehl HELP zum Anfordern von Online-Information........... 22 1 Befehl FINDCODN zum Aufsuchen von Zeitschriften-Coden und vollen Zeitschriften-Titeln............................. 24 Befehl ELORDER zum Definieren der Element-Rangfolge........ 24 Sonstige Befehle zum Ablauf der CRYSTIN-Session: RESTART - Erneute Initialisierung der CRYSTIN-Session... 25 QUIT - CRYSTIN-Session abschliessen.................. 25 NEWS - Informationen ueber Aenderungen im CRYSTIN-System................................ 25 LISTUSRN- Extern abgespeicherte Untermengen auflisten... 26 DELETE - Extern abgespeicherte Untermenge loeschen..... 26 COMPRESS- Externe Speicherbereiche komprimieren......... 26 TIME - CPU- und Session-Zeit abfragen................ 27 MORE - CRYSTIN-internen Zeilenzaehler setzen......... 27 ECHO - Eingegebene Befehle anzeigen.................. 27 SCAN - Laenge der Eingabezeile definieren............ 28 X - Befehle an das lokale Betriebssystem absetzen. 28 Befehle zur Datenausgabe in speziellem Format: Allgemeines............................................. 29 SHOW n, PRINT n ........................................ 29 LIST n ................................................. 34 DIST n, PDIST n ........................................ 34 Befehle zum Test des CRYSTIN-Systems: FLAGS - System-Test-Funktionen aktivieren............. 36 ARRAYS - Interne Speicherbereiche anzeigen............. 36 ADAPT - Test der rechnerspezifischen Unterprogramme... 36 RELEASE - Unterschiede der einzelnen CRYSTIN-Releases... 37 LIST - Ausgabe der relativen Entry-Nummern........... 37 1 ********************** * Deskriptor-Klassen * ********************** ANX - Formeltyp........................................... 38 AUT - Autorenname......................................... 39 CHCL - Verbindungsklasse (Chemical Class).................. 39 CLAS - Kristallklasse...................................... 39 CODN - Zeitschriften-Coden................................. 40 COL - Registrier-Nummer (Collection-Code)................. 40 CVOL - Elementarzell-Volumen............................... 41 D - Interatomarer Abstand............................... 41 DATE - Aufnahme- und Korrektur-Datum....................... 42 ELC - Zahl verschiedener chemischer Elemente.............. 42 ELE - Chemisches Element.................................. 43 L - Indirekter Deskriptor............................... 44 LAST - Im letzten FIND-Befehl selektierte Entries.......... 44 LAUE - Laue-Klasse......................................... 45 MINR - Mineralname......................................... 45 PRS - Pearson-Symbol...................................... 46 REL - Relative Entry-Nummer............................... 46 REM - Zusaetzliche Angabe (Remark)........................ 47 RFCD - Reference Code...................................... 48 RVAL - R-Wert (Residual)................................... 48 SGR - Raumgruppe.......................................... 49 SYPR - Symmetrie-Eigenschaft (zentrosymmetrisch, polar).... 49 SYST - Kristallsystem...................................... 49 TEST - Verschluesselter Test-Vermerk....................... 50 USRN - Abgespeicherte Teilmenge mit frei vergebenem Namen.. 51 YEAR - Jahr der Publikation................................ 51 1 *********************** * Beispiele, Tabellen * *********************** Beispiele fuer einfache Recherchen......................... 52 Tabelle der Elementgruppen-Symbole......................... 55 Tabelle der Raumgruppen-Symbole............................ 56 Tabelle der Ionenradien.................................... 59 Liste der Verbindungsklassen (Chemical Classes) im Cambridge Crystallographic Data File.................... 62 1 - 8 - ************* * * * Befehle * * * ************* ======================================= CRYSTIN-Befehle: Allgemeines zur Syntax ======================================= Die CRYSTIN-Eingabebefehle sind ausnahmslos folgendermassen strukturiert: ... : Kennwort (z.B. Find, Show, STring, Help, ...). Die Kennwoerter koennen durch Fortlassen der Kleinbuchstaben abgekuerzt werden. So wird etwa statt Find auch Fin, Fi oder F akzeptiert. Bei STring sind mindestens die ersten beiden Zeichen erforderlich. : zusaetzliche, fuer den jeweiligen Befehl spezifische Angaben. Befehls-Kennwort und Operand(en) werden durch Leerzeichen voneinander getrennt. Mehrere CRYSTIN-Befehle koennen in einer Zeile eingegeben werden, wenn sie durch ein Semikolon (;) voneinander getrennt sind. Beispiel: FIND CU AND HAL; SHOW FORM REF "Folgezeilen" sind moeglich: endet eine Befehlszeile mit einem allein stehenden Bindestrich ( -), muss sie in der darauf folgenden Zeile fortgesetzt werden. Beispiel: FIND CU - AND HAL 1 - 9 - ================================================================= BASE - Befehl zum Auswaehlen oder zum Verketten der unter CRYSTIN verfuegbaren Datenbanken ================================================================= Syntax: Base ... , , ... : Datenbank-Kennzahlen. Die Datenbanken werden in der Reihenfolge der Kennzahlen verkettet. Durch den Befehl BASE ohne Argumente erhaelt man die Liste der verfuegbaren Datenbanken sowie deren Kennzahlen. Beispiele: BASE 1 B 2 3 1 BASE Achtung: Aendert man die Datenbank-Auswahl durch den BASE-Befehl mit mindestens einem Argument, so werden mit SAVE gespeicherte Subsets (s.S. 20) geloescht. ===================================================== FIND - Befehl zum Suchen aller Kristallstrukturen mit vorgegebenen Deskriptoren ===================================================== Syntax: Find : durch logische Operatoren und Klammern verknuepfte Deskriptoren (Naeheres auf S. 11). Den Befehlen SHOW, PRINT, PLOT, STRING, DIST, PDIST, SAVE, LIST und SORT muss mindestens ein FIND-Befehl vorangegangen sein. Die durch einen FIND-Befehl markierten Kristallstrukturen erhalten automatisch den Deskriptor LAST, durch den sie im nachfolgenden FIND-Befehl angesprochen werden koennen (Naeheres s. unter LAST auf S. 44). Beispiele: FIND ELE=BA (-> Kristallstrukturen mit Barium; auch: FIND BA) FIND SR OR BA (-> Kristallstrukturen mit Strontium oder Barium) FIND YEAR=78 TO 81 (-> in den Jahren 1978 bis 1981 veroeffentlichte Kristallstrukturen) FIND CU AND (CL OR BR) (-> Kupferchloride und -bromide) FIND SN1 AND O2 AND ELC=2 (-> Kristallstruktur des Zinndioxids) 1 - 10 - Deskriptoren (Suchbegriffe) im ICSD/CRYSTIN-System -------------------------------------------------- Deskriptoren sind suchbare Begriffe. Sie charakterisieren Merkmale, die fuer die gewuenschten Strukturen zutreffen sollen. Jeder Deskriptor gehoert einer Klasse an, die bei der Suche normalerweise mit angegegeben werden muss. Innerhalb des FIND-Befehls (s.S. 9) erscheinen die Deskriptoren in folgender Form: = Hierin steht fuer ein aus maximal 4 Buchstaben bestehendes Symbol. Eine Zusammenstellung der hierdurch gekennzeichneten Deskriptor-Klassen (mit Beispielen) findet man auf den Seiten 38ff. enthaelt Beginn und Ende einer Folge von Deskriptoren (getrennt durch "TO"). Beispiele fuer die Verwendung solcher Deskriptor-Bereiche im FIND-Befehl: FIND YEAR=78 TO 81 FIND ELE=FE+2 TO FE+2.5 "TO" und das Bereichs-Ende duerfen fehlen. Der Bereich besteht dann lediglich aus dem verbleibenden Deskriptor. Beispiele: FIND YEAR=83 FIND ELE=FE+3 Durch Verkettung von Deskriptoren entstehen sogenannte "Ausdruecke" (Expressions), die auf S. 11 naeher erlaeutert sind. Wichtig: Saemtliche im System gespeicherten Deskriptoren lassen sich mit dem Befehl DISPLAY auflisten (s.S. 21). 1 - 11 - Regeln zur Verknuepfung von Deskriptoren zu Ausdruecken (Expressions) ------------------------------------------------------- Im FIND-Befehl koennen mehrere Deskriptoren (s.S. 10) zu einem sogenannten Ausdruck kombiniert werden. Zur Verknuepfung dienen folgende logische Operatoren: AND - logisches UND (Ergebnis: Schnittmenge) OR - logisches ODER (Ergebnis: Vereinigungsmenge) NOT - logische Subtraktion (Ergebnis: Restmenge) Die Abarbeitung eines Ausdruckes erfolgt hierarchisch: AND wird zuerst ausgefuehrt, dann folgt OR und schliesslich NOT. Durch die Verwendung von Klammern in beliebig vielen Ebenen laesst sich diese Hierarchie jedoch modifizieren, da Teilausdruecke in Klammern vorrangig bearbeitet werden. Es wird empfohlen, im Zweifelsfalle eher zu viele als zu wenige Klammern zu verwenden. Beispiele fuer Ausdruecke in FIND-Befehlen: FIND (YEAR=79 OR YEAR=81) AND AUT=HUBER FIND CD AND (S OR SE) FIND HAL NOT F FIND LAST AND (K OR NA) AND ELC=2 ============================================================= SHOW - Befehl zum Anzeigen von Kristallstruktur-Daten auf dem Bildschirm ============================================================= Syntax: Show ... : Symbol fuer die anzuzeigende Datenkategorie oder fuer eine Gruppe von Kategorien. Durch Voranstellen eines Minuszeichens laesst sich die Anzeige einer Datenkategorie explizit unterdruecken. Es werden diejenigen Kristallstrukturen angezeigt, die durch den letzten FIND-Befehl selektiert wurden. Die Reihenfolge der Kategorien innerhalb eines Entries wird durch die Reihenfolge der Operanden im SHOW-Befehl bestimmt, ist also beliebig. 1 - 12 - Beispiele: Von jedem Entry werden angezeigt: --------------------------------------------------- SHOW AUT F Autorenname und Formel SHOW Standard-Kategorien SHOW ALL die gesamte gespeicherte Information SHOW DF JRNL Standard-Kategorien und voller Zeitschriften-Titel SHOW DF -AUT Standard-Kategorien, jedoch keine Autorennamen SHOW ALL -TF gesamte Information ohne Temperaturfaktoren SHOW -DF nur Collection Code und relative Entry-Nummer In der folgenden Tabelle sind die in den Befehlen SHOW und PRINT verwendbaren Bezeichnungen fuer die Datenkategorien erlaeutert. Die ein- und mehrbuchstabigen Symbole sind gleichwertig; sie koennen auch gemischt verwendet werden. NAME N Verbindungsname RFCD V Refcode (nur in Cambridge Crystallographic Data File) MINR M Mineralname FORM F strukturierte chemische Formel sowie Summenformel CHCL Verbindungsklassen ("Chemical Classes"; nur im Cambridge Crystallographic Data File) TITL U Titel der Publikation REF Q Literaturzitat JRNL Voller Zeitschriften-Titel AUT A Autorenname(n) CELL E Gitterkonstanten, Zellvolumen, Zahl der Formeleinheiten, gemessene Dichte SGR R Raumgruppensymbol nach Hermann-Mauguin SYM S Symmetrie der allgemeinen Lage (symbolisch) SMAT Symmetrie der allgemeinen Lage in Matrix-Form TYPE T Strukturtyp (z.Zt. nicht belegt) PARM P Atomsymbol, Oxidationszahl, Zaehligkeit der Punktlage, Wyckoff-Symbol, Atomkoordinaten, Lagebesetzung BETA B Anisotrope Temperaturfaktoren Typ "Beta" BIJ C Anisotrope Temperaturfaktoren Typ "B" UIJ D Anisotrope Temperaturfaktoren Typ "U" ITF Isotrope Temperaturfaktoren TF alle Temperaturfaktoren (aequivalent mit BETA BIJ UIJ ITF) REM Z Zusaetzliche Angaben ("Remarks") RVAL I R-Wert (Residual) PICT K Information zur Erstellung einer Zeichnung in optimierter Ansicht durch das PLOT-Untersystem TEST Y Testvermerke (Einzelheiten: S. 50) DF "Default-Kategorien" (aequivalent mit NAME MINR FORM TITL REF AUT TEST) ALL alle im Entry gespeicherten Datenkategorien ausser JRNL Erlaeuterung der Entry-Titelzeile --------------------------------- Jeder angezeigte Entry beginnt mit einer Tilelzeile gemaess folgendem Beispiel: 1 - 13 - ** COLLECTION CODE COL=47107 (DATE=R850212/U850422 REL=23138/ 1) 1) 2) 3) 4) 5) Zu 1) Der Collection Code ist eine Zahl, die jedem Entry bei der Datenaufnahme unveraenderlich zugeordnet wird (s.S. 40). Zu 2) Dieser Code steht fuer das Aufnahmedatum des Entries (hier: 12. Februar 1985; s.S. 42). Zu 3) Dieser Code bezeichnet das Datum, an dem der Entry zuletzt nachtraeglich korrigiert wurde (hier: 22. April 1985; s.S. 42). Zu 4) Die "Relative Entry-Nummer" ist die laufende Nummer des Entries in der gerade angewaehlten Datenbank (s.S. 46). Zu 5) Dies ist die laufende Nummer des Entries im "Current Subset", der gerade angezeigt wird. Diese Nummern werden zum Adressieren der Entries beim Vor- und Zurueck- "Blaettern" im Subset verwendet (s. u.). Wahlfreie Adressierung der Entries innerhalb des SHOW-Befehls ------------------------------------------------------------- Die Ausgabe der gespeicherten Information wird in regelmaessigen Abstaenden durch die Frage "...more (Y/N)?" unterbrochen (s.S. 27). Als Antwort hierauf sind folgende Eingaben moeglich: Y = Die Ausgabe wird fortgesetzt N = Das System kehrt in den Befehls-Status zurueck Y n = (n: positive Zahl) Das System vervollstaendigt die Ausgabe des gerade angezeigten Entries und faehrt dann mit dem n'ten Entry des "Current Subset" fort. N n = Das System bricht die Ausgabe des gerade angezeigten Entries ab und faehrt mit dem n'ten Entry fort. Die beiden letzten Moeglichkeiten dienen sowohl zum Vor- als auch zum Zurueckspringen innerhalb der Menge der ausgewaehlten Entries. Sie gelten nur im Rahmen des SHOW-Befehls. 1 - 14 - ======================================================== PRINT - Befehl zum Ausdrucken von Kristallstruktur-Daten ======================================================== Syntax: Print ... Der Befehl PRINT entspricht dem Befehl SHOW (s. S. 11) mit dem Unterschied, dass die Zielinformation auf dem Drucker statt auf dem Bildschirm erscheint. Der CRYSTIN-Zeilenzaehler (s. S. 27) ist ausgeschaltet. =============================================================== PLOT - Befehl zum Erzeugen von Kristallstruktur-Zeichnungen auf einem graphischen Bildschirm =============================================================== Syntax: PLot Die zu zeichnenden Kristallstrukturen werden durch den FIND-Befehl selektiert. Kristallstrukturen, die in der Datenkategorie PICT bereits Informationen ueber eine optimale Bildansicht enthalten, koennen ohne weitere Eingaben als Stereo-Bildpaar dargestellt werden. Alle anderen Entries benoetigen lediglich Anweisungen zur Wahl des Strukturausschnitts und zur Festlegung der Blickrichtung. Darueberhinaus bietet das CRYSTIN-PLOT-System noch folgende Moeglichkeiten: - Berechnung von Abstaenden und Winkeln (auch Dieder- und Torsionswinkel) - Konstruktion beliebiger Netzwerke ("Molekuelbaukasten") - Optimierung von Strukturausschnitten (Fitten von Ebenen, Idealisierung von Teilstrukturen) Auskunft ueber die Implementierung der CRYSTIN-PLOT-Option erteilen die Autoren. 1 - 15 - ============================================= STRING - Befehl zum Suchen einer Zeichenkette ============================================= Syntax: STring : Zeichenkette beliebiger Laenge. Sie wird in allen Entries, die durch den letzten FIND-Befehl selektiert wurden, gesucht. Enthaelt die Kette ein Leerzeichen, Semikolon oder Gleichheitszeichen, muss sie in Apostrophe eingeschlossen werden. : Spezifikation der Datenkategorie, in der die Zeichenkette gesucht werden soll. Es muss eine der folgenden Kategorien gewaehlt werden (erlaubte Abkuerzung jeweils in Klammern): NAME (N) MINR (M) FORM (F) TITL (T) AUT (A) REM (Z) PICT (K) Erlaeuterungen zu den Kategorien: S. 12 Beispiele: Die Befehlssequenzen FIND TRM AND S AND O; STRING 'S O4' FORM oder auch FIND TRM AND S AND O; STRING SULFATE NAME fuehren zu Uebergangsmetallsulfaten. Kristallstrukturen von Autoren namens SMITH, deren erster Vorname mit J beginnt, erhaelt man durch: FIND AUT=SMITH; STRING 'SMITH J' AUT Die String-Suche erfordert vergleichsweise viel Rechenzeit. Daher sollte die Menge der zu durchsuchenden Kristallstrukturen durch FIND-Befehle so weit wie moeglich eingegrenzt werden. Ferner unterbricht CRYSTIN in regelmaessigen Intervallen (normalerweise nach je 500 Entries) die Suche und teilt mit, wie oft die Zeichenkette gefunden wurde. Damit besteht die Moeglichkeit, offensichtlich sinnlose Suchen abzubrechen. Nach Abschluss der Suche fordert das System mit K/D/S/N/H ? zur Eingabe eines Steuerzeichens auf. So entscheidet der Benutzer, ob Entries, in denen der String gefunden wurde, - allein im "Current Subset" verbleiben (K = keep), - aus dem "Current Subset" geloescht werden (D = delete), - separat abgespeichert werden (S = save), oder ob der "Current Subset" unveraendert bleibt (N = no action). 1 - 16 - =============================================================== DIST - Befehl zum Anzeigen der interatomaren Abstaende und Win- kel in den Kristallstrukturen der aktuellen Teilmenge =============================================================== Syntax: DIST ... = Die Operanden FROM, TO, DMIN, DMAX und COORD dienen zur Auswahl der anzuzeigenden Abstaende. Der Operand ANGLES fuehrt zur Berechnung von Winkeln. Der Operand SELECT bietet die Moeglichkeit, Strukturen, in denen vorgegebene Abstaende gefunden wurden, zu isolieren und als eigene Untermenge weiterzuverarbeiten. Erlaeuterung der Operanden im einzelnen: --------------------------------------- FROm - Spezifikation der in die Abstands- und Winkelberechnung TO einzubeziehenden Atome. Das Datenfeld hinter dem Schluesselwort besteht aus einer Aufzaehlung von Elementsymbolen. Fehlt eines der Schluesselworte FROM oder TO, betrach- tet das System alle Atome als Ursprungs- bzw. Zielatome. Beispiele: DIST FROM SN TO S DIST FROM NA SN DIST FROM SN TO S CL O DIST TO S CL O DIST FROM NA SN TO F CL DMIn - Vorgabe des Abstandsintervalls. Das Datenfeld hinter DMax jedem dieser Schluesselworte besteht aus einer Laengen- angabe. Sie kann auf zweierlei Weise erfolgen: 1) Absolut in Angstroem-Einheiten. Beispiel: DIST FROM SN TO S DMIN 2.2 DMAX 2.5 2) Relativ zu den im System gespeicherten Ionenradien (s. S. 59). Die Spezifikation besteht in diesem Falle aus einem Toleranz-Faktor mit nachgestelltem "*IR". Beispiel: DIST FROM SN DMAX 1.15*IR Hier wird ein Abstand zwischen einem Zinnatom und einem anderen Atom X nur ausgewaehlt, wenn er nicht groes- ser ist als 1.15*(Ionenradius(Sn)+Ionenradius(X)). Fuer den Minimalabstand gilt analoges; hier wird man Toleranzfaktoren <1 waehlen. Fehlen die Schluesselworte, ergaenzt das System DMIN 0.01 bzw. DMAX 1.2*IR. COOrd - Vorgabe der Koordinationszahl. Bei Verwendung dieses Operanden werden die von jedem Ursprungsatom ausgehenden Abstaende nur angezeigt, wenn die Zahl der Zielatome (= Koordinationszahl) in einem waehlbaren Bereich liegt. Das Datenfeld spezifiziert diesen 1 - 17 - Bereich auf folgende Art: COORD n n und k sind positive Zahlen. k darf nicht kleiner als n sein. "TO k" kann fehlen; in diesem Falle gilt k = n. Beispiele: COORD 4 COORD 3 TO 5 Bei der Ermittlung der Koordination werden nur Atome beruecksichtigt, die den durch die Operanden FROM, TO, DMIN und DMAX gesetzten Kriterien entsprechen. Das folgende Beispiel zeigt eine Befehlssequenz zur Suche von Strukturen, in denen Aluminium von sechs Fluoridionen koordiniert ist. Man beachte, dass die Zahl der in Frage kommenden Verbindungen durch die Verwendung des Deskriptors D=... (s.S. 41) erheblich reduziert wird: FIND D=AL-F-2.0 DIST FROM AL TO F DMAX 2 SELECT COORD 6 ANGles - Ausser interatomaren Abstaenden werden Winkel berechnet. Dieses Schluesselwort benoetigt keine Daten. Beispiele: DIST ANGLES DIST ANG FROM SN TO S SELect - Dieser Operand beeinflusst die eigentliche Abstandsberechnung nicht. Er bewirkt vielmehr, dass Entries, fuer die unter Beachtung der Kriterien FROM, TO, DMIN, DMAX und COORD m i n d e s t e n s e i n relevanter Abstand existiert, in einen separaten Subset kopiert werden. Die normale Bildschirmausgabe wird dabei unterdrueckt. Der Operand benoetigt vergleichsweise viel Rechenzeit, da der gesamte "Current Subset" durchmustert werden muss. Der Subset sollte deshalb durch FIND-Befehle so weit wie moeglich eingeschraenkt werden, wobei dem Deskriptor D=... (s.S. 41) besondere Bedeutung zukommt. Es empfiehlt sich ferner, den gewuenschten DIST-Befehl stets ohne den SELECT-Operanden vorzutesten. Der Operand SELECT benoetigt keine Daten. Beispiel: DIST SELECT FROM SN TO S DMIN 2.3 DMAX 2.45 ======================================================== PDIST - Befehl zum Ausdrucken der Abstaende (und Winkel) ======================================================== Syntax: PDist ... Dieser Befehl entspricht dem Befehl DIST (s.S. 16). Der einzige Unterschied besteht darin, dass der erzeugte Output nicht auf dem Bildschirm, sondern auf dem Drucker erscheint. 1 - 18 - ================================================= SORT - Befehl zum Sortieren eines CRYSTIN-Subsets ================================================= Syntax: SOrt ... : Symbole fuer die Sortierfelder (max. 4 in der Reihenfolge absteigender Ordung) oder Sortier-Optionen Ein durch FIND definierte Menge von Kristallstrukturen kann nach folgenden Feldern sortiert werden: Symbol Sortierfeld ---------------------------------------------------------------- AUT Autorenname (es wird nur der erste Name im Entry verwendet) YEAR Erscheinungsjahr der Publikation CODN Internationaler Coden fuer den Zeitschriften-Titel COL Bei der Datenaufnahme vergebener Collection-Code REC Datum der erstmaligen Aufnahme des Entries in die Datenbank UPD Datum der letzten Modifikation (Korrektur) des Entries SGR Raumgruppen-Symbol FORM Summenformel (die Reihenfolge der Elemente in der Formel ist alphabetisch; sie kann durch den Befehl ELORDER modifiziert werden; s.S. 24) F (Synonym fuer FORM) ELC Zahl der chemischen Elemente in der Summenformel MINR Mineralname (nur der erste Mineralname im Entry) Folgt auf ein Feldsymbol die Option R, so wird nach diesem Feld in absteigender Reihenfolge sortiert ("reverse order"). Beispiele: SORT FORM Der "Current Subset" wird nach der Summenformel sortiert und kann etwa durch SHOW in dieser Reihenfolge ausgegeben werden. SORT YEAR R Es wird nach Erscheinungjahr in absteigender Folge sortiert. SO YEAR R ELC FORM Es wird nach Erscheinungsjahr in absteigender Folge sortiert. Entries mit gleichem Jahr werden nach Zahl der Elemente in der Summenformel, Entries mit gleichem Jahr und gleicher Elementzahl nach der Summenformel sortiert. Anmerkungen ----------- 1) Die chemischen Elemente erscheinen in der Summenformel normalerweise in alphabetischer Reihenfolge. Jede andere Hierarchie (etwa C H O ...) kann durch den Befehl ELORDER definiert werden (s.S. 24). 1 - 19 - 2) Ein FIND-Befehl (etwa FIND LAST AND ...) liefert stets einen nach relativen Entry-Nummern sortierten Subset. Die durch den SORT-Befehl erzeugte Reihenfolge geht verloren. 3) Der vom CRYSTIN-System verwendete Sortier-Algorithmus benoetigt einen Arbeitsbereich im Hauptspeicher, dessen Groesse im wesentlichen von der Zahl der Entries im zu sortierenden Subset abhaengt. Reicht der Platz nicht aus, wird der Befehl mit einem Kommentar wie etwa "SORT - Arbeitsflaeche zu klein" abgebrochen. Es gibt jedoch Strategien, die auch bei groesseren Subsets zum gewuenschten Ergebnis fuehren. Sie sind im folgenden diskutiert: - Man sorge dafuer, dass der Subset keine irrelevanten Entries enthaelt. Beispiel: Wird ein Subset nach Mineralnamen sortiert, so wandern die Entries ohne Mineralnamen ans Ende. Sie sollten vor dem Sortieren entfernt werden durch Kommandos wie etwa FIND LAST AND REM=MINR oder auch FIND LAST AND MINR=A TO ZZZZZ - Im SORT-Befehl sind zwar maximal 4 Sortierfelder erlaubt; bei Platzproblemen spezifiziere man indes nur so viele Felder wie unbedingt erforderlich. - Ein sinnvolles Aufteilen des zu sortierenden Subsets fuehrt in jedem Falle zum gewuenschten Ergebnis. Beispiel: Ein Subset soll nach Jahrgaengen und innerhalb der Jahrgaenge nach der Summenformel sortiert werden. Nachdem er sich als zu umfangreich erwiesen hat, wird er zwischengespeichert unter dem willkuerlich gewaehlten Namen "MYSET": SAVE MYSET Nun werden Teilstuecke sortiert, die jeweils nur einen Jahrgangs-Bereich umfassen: FIND U=MYSET AND YEAR=75 to 80 SORT YEAR FORM SHOW ... FIND U=MYSET AND YEAR=81 TO 82 SORT YEAR FORM SHOW ... (etc.) - Falls es die Maschinenkapazitaet zulaesst, kann das CRYSTIN-System mit vergroessertem Arbeitsspeicher (Bereich MNAR im Unterprogramm DB2201) generiert werden. 1 - 20 - ============================================================== SAVE - Befehl zum Abspeichern des "current subset" unter einem frei waehlbaren Namen ============================================================== Syntax: SAve : aus maximal 8 Buchstaben oder Ziffern bestehende Zeichenfolge. Sie dient in spaeteren FIND-Befehlen zur Identifikation der gespeicherten Teilmenge (s.S. 51). Beispiel fuer eine Befehlsfolge mit SAVE: FIND ALK NOT LI (Kristallstrukturen, die Alkalimetall, jedoch kein Lithium enthalten, werden selektiert) SAVE ALKALI (Die selektierten Strukturen werden unter dem Namen ALKALI abgespeichert) FIND HAL AND USRN=ALKALI (Kristallstrukturen, die Halogen ent- halten und zur Menge der unter dem Na- men ALKALI abgespeicherten Strukturen gehoeren, werden selektiert) Eine Liste aller vergebenen Namen erhaelt man mit LISTUSRN (s.S. 26); mit DELETE (s.S. 26) lassen sich gespeicherte Teilmengen gezielt loeschen. Die Befehle RESTART (s.S. 25) und BASE (s.S. 9) loeschen alles. 1 - 21 - ============================================================= DISPLAY - Befehl zum Listen der gespeicherten Deskriptoren in aufsteigender Reihenfolge zusammen mit der Zahl der Referenzen ============================================================= Syntax: Display = : Deskriptor-Klasse wie etwa ELE, AUT, YEAR ... Vollstaendige Liste: s.S. 38ff : Spezifikation des Deskriptors, mit dem die Liste beginnen soll. Fehlt dieser Operand, erhaelt man eine vollstaendige Liste der unter gespeicherten Deskriptoren. Ausnahmen von dieser Regel sind in der Anmerkung (s.u.) aufgefuehrt. Beispiele: DISPLAY YEAR=81 DISPLAY AUT=K DISPLAY YEAR= DISPLAY ELC=5 DISPLAY ELE=HAL DISPLAY REM= Die Ausgabe beginnt bei dem durch = spezifizierten Deskriptor oder - falls dieser in der aktivierten Datenbank nicht vorkommt - beim naechstfolgenden. So lassen sich etwa mit DISPLAY AUT=IL alle mit IL beginnenden Autorennamen listen, auch wenn ein Autor "IL" nicht vorkommt. Anmerkung: In einigen speziellen Deskriptor-Klassen darf die Angabe des Startpunktes nicht fehlen. Die folgende Tabelle gibt an, wie man in diesen Klassen vollstaendige Listen erhaelt: Deskriptor-Klasse vollstaendige Liste durch ---------------------------------------------------------------- Elemente mit Oxidationszahl DISPLAY ELE='AC+0' Elemente mit stoechiom. Koeffizienten DISPLAY ELE=AC1 Elementgruppen DISPLAY ELE=ACT Raumgruppen-Nummern DISPLAY SGR=1 Das erzeugte Schirmbild sieht etwa folgendermassen aus: L=001 Base 1: 2 * AUT=ABBOUDI L=002 Base 1: 2 * AUT=ABDEEN L=003 Base 2: 3 * AUT=ABDEEN L=004 Base 2: 6 * AUT=ABDEL-MEGUID L=005 Base 2: 2 * AUT=ABDEL-REHIM L=006 Base 2: 1 * AUT=ABDUKAKHAROV L=007 Base 1: 1 * AUT=ABDUL-WAHAB L=008 Base 2: 1 * AUT=ABDUL-WAHAB L=009 Base 1: 23 * AUT=ABDULLAEV etc. Die Zeilennummern (L=...) koennen im FIND- oder DISPLAY- Befehl stellvertretend fuer die jeweiligen Deskriptoren verwendet werden (s.S. 44). Wurden mehrere Datenbanken gleichzeitig aktiviert, gibt "Base n" an, in welcher von diesen der Deskriptor gefunden wurde 1 - 22 - (s.S. 9). "nn *" gibt an, wieviele Entries der angegebenen Datenbank den darauf folgenden Deskriptor enthalten. ================================================== HELP - Befehl zum Anfordern von Online-Information ================================================== Syntax: Help Nach einmaliger Eingabe des Befehls GHELP erscheinen die HELP-Informationen und die meisten Systemmeldungen in deutscher Sprache. Nach EHELP erscheinen saemtliche HELP-Informationen und Systemmeldungen in englischer Sprache. Das System fragt in regelmaessigen Intervallen mit "...more (Y/N)?", ob eine Fortsetzung der Ausgabe gewuenscht wird. Folgende Antworten werden akzeptiert: Y = Die Ausgabe wird normal fortgesetzt. N = Die Ausgabe wird abgebrochen. Y xx (xx: Zahl) = Die folgenden xx Zeilen werden uebersprungen. Dieses "Skippen" ist nur im HELP-Befehl moeglich. Y -xx (-xx: negative Zahl) = Die letzten xx Zeilen werden erneut ausgegeben. Dieses "Zuruecksetzen" ist nur im HELP-Befehl moeglich. Liste aller HELP-Informationsbloecke: Information ueber: ---------------------------------------------------------------- ADapt - Befehl zum Testen der rechnerspezifischen Unter- programme ANx - Deskriptor-Klasse "Formeltyp" ARrays - Befehl zum Listen interner Speicherarrays (zu Testzwecken) AUt - Deskriptor-Klasse "Autor" Base - Befehl zum Aktivieren der kristallographischen Datenbanken CAtego - Datenkategorien fuer die Befehle SHOW und PRINT CHCl - Deskriptor-Klasse "Verbindungsklasse" (CCDF) CHEmclas - Liste aller CCDF-Verbindungsklassen CLAS - Deskriptor-Klasse "Kristallklasse" CLASSes - Liste aller Deskriptor-Klassen CODn - Deskriptor-Klasse "Coden" COL - Deskriptor-Klasse "Collection Code" COMMands - Liste aller CRYSTIN-Befehle COMPress - Befehl zum Zusammenschieben der Username-Subsets CVol - Deskriptor-Klasse "Zellvolumen" D - Deskriptor-Klasse "Mindestabstaende" DAte - Deskriptor-Klasse "Aufnahme- und Korrektur-Datum" DELete - Befehl zum Loeschen eines Username-Subsets DEScr - Syntax der Deskriptoren (Suchbegriffe) 1 - 23 - DISplay - Befehl zum Auflisten der Deskriptoren jeweils mit der Zahl der Referenzen DISt - Befehl zum Anzeigen von Abstaenden und Winkeln ECho - Befehl zum Wiederholen der Eingabezeilen EHelp - Befehl zur Wahl der Sprache fuer Systemmeldungen (englisch) ELC - Deskriptor-Klasse "Element Count" ELE - Deskriptor-Klasse "Chemisches Element" ELGroups - Liste aller Elementgruppen-Symbole ELOrder - Befehl zum Definieren der Element-Rangfolge EXAmples - Beispiele fuer einfache Recherchen EXPr - Syntax des Ausdrucks (Expression) im FIND-Befehl FIND - Befehl zum Selektieren von Kristallstrukturen FINDCodn - Befehl zum Ermitteln des Codens fuer einen Zeitschriften-Titel FLag - Befehl zum Setzen interner Test-Flags Ghelp - Befehl zur Wahl der Sprache fuer Systemmeldungen (deutsch) Help - Befehl zum Abrufen von Erlaeuterungen zum CRYSTIN- System im Online-Betrieb L - Indirekter Deskriptor aus einer Display-Zeile LASt - Deskriptor fuer die vom letzten Find-Befehl selektierten Entries LAUe - Deskriptor-Klasse "Laue-Klasse" LIST - Befehl zum Listen der relativen Entry-Nummern LISTUsrn - Befehl zum Auflisten aller "username-subsets" MInr - Deskriptor-Klasse "Mineralname" MOre - Befehl zum Beeinflussen der Abbruchmoeglichkeit PDist - Befehl zum Drucken von Abstaenden und Winkeln PLot - Befehl zum Erzeugen von Zeichnungen (installations- abhaengig) PRInt - Befehl zum Drucken der Kristallstruktur-Daten PRS - Deskriptor-Klasse "Pearson-Symbol" REL - Deskriptor-Klasse "Relative Entry-Nummer" REM - Deskriptor-Klasse "Remark" REStart - Erneutes Starten der CRYSTIN-Session RFcd - Deskriptor-Klasse "Refcode" (CCDF) RVal - Deskriptor-Klasse "R-Wert" SAve - Befehl zum Zwischenspeichern von Teilmengen SCan - Befehl zum Definieren der Eingabezeilen-Laenge SGr - Deskriptor-Klasse "Raumgruppe" SHow - Befehl zur Ausgabe der Zielinformation ueber den Bildschirm SORT - Befehl zum Sortieren des "Current Subset" SORTWork - Massnahmen bei Ueberlauf der SORT-Arbeitsflaeche STring - Befehl zum Identifizieren von Zeichenketten SYNtax - Beschreibung der CRYSTIN-Befehlsstruktur SYPr - Deskriptor-Klasse "Symmetrie Property" SYSt - Deskriptor-Klasse "Kristallsystem" TEst - Deskriptor-Klasse "Testvermerk" TIme - Befehl zum Anzeigen der CPU-Zeit (installationsab- haengig) Usrn - Deskriptor-Klasse "Entries mit username" X - Markierung von Betriebssystem-Kommandos (instal- lationsabhaengig) Year - Deskriptor-Klasse "Publikationsjahr" 1 - 24 - ========================================================== FINDCODN - Befehl zum Ermitteln eines Zeitschriften-Codens oder eines vollen Zeitschriften-Titels ========================================================== Syntax: FINDCodn : Zeichenkette beliebiger Laenge. Sie wird sowohl in der Liste der aus 5 Zeichen bestehenden Coden-Symbole als auch in den vollen Zeitschriften-Titeln gesucht. Enthaelt die Kette ein Leerzeichen, Semikolon oder Gleichheitszeichen, muss sie in Apostrophe eingeschlossen werden. Alle Titel, in denen die Zeichenkette vorkommt (auch im Coden), werden auf dem Bildschirm angezeigt. Beispiele: FINDC ACAPC FINDC CRYSTALLOGRAPHICA FINDC 'ANGEWANDTE CHEMIE' ========================================================== ELORDER - Befehl zum Vorgeben der Element-Rangfolge in der Summenformel ========================================================== Syntax: ELorder ... : Symbol fuer ein chemisches Element Die im Befehl ELORDER spezifizierten Elemente werden bei der Ermittlung der Summenformel nach vorn gezogen, die uebrigen folgen in alphabetischer Reihenfolge. Die Rangfolge der Elemente ist von Bedeutung, wenn der SORT-Befehl mit FORM als Sortierfeld angewendet wird. Beispiele: ELORDER C H O N S P EL SI O ELORDER Anmerkungen: ELORDER ohne Argumente stellt die urspruengliche (alphabetische) Sortierordung der Summenformel wieder her. Es duerfen maximal 20 Elemente eingegeben werden. 1 - 25 - ================================================================ RESTART - Befehl zum erneuten Initialisieren der CRYSTIN-Session ================================================================ Syntax: RESTart : Zahl der von CRYSTIN verwalteten Direct-Access- Inputbuffer. Fehlt die Angabe, wird vom System ein optimaler Wert eingesetzt. Der RESTART-Befehl ist normalerweise nur erforderlich, wenn CRYSTIN unzureichenden Speicherplatz beanstandet oder einen Systemfehler findet. Beide Situationen sollten im Normalbetrieb nicht auftreten. Es wird daher empfohlen, bei derartigen Stoerungen den fuer die CRYSTIN-Implementierung zustaendigen Systemprogrammierer zu unterrichten. Eine Erhoehung der Zahl der Eingabepuffer wirkt sich guenstig auf die Rechenzeit aus, geht jedoch zu Lasten des Speicherplatzes. Das Optimum haengt entscheidend von der Rechenanlage und vom Betriebssystem ab. Es muss in Testlaeufen ermittelt werden. Naeheres siehe CRYSTIN-Systemhandbuch. ============================================= QUIT - Befehl zum Beenden der CRYSTIN-Session ============================================= Syntax: QUIT Dieser Befehl beendet die CRYSTIN-Session. Die Kontrolle wird an das uebergeordnete Betriebssystem zurueckgegeben. ====================================================== NEWS - Information ueber Erweiterungen und Aenderungen im CRYSTIN-System ====================================================== Syntax: NEws Die ausgegebenen Meldungen nehmen i.a. auf das CRYSTIN-Release Bezug. Diese Versions-Nummer wird beim Start oder RESTART des Systems angezeigt. 1 - 26 - =============================================================== LISTUSRN - Befehl zum Auflisten der in SAVE-Befehlen vergebenen Namen fuer extern zwischengespeicherte Teilmengen =============================================================== Syntax: LISTUsrn ======================================================== DELETE - Befehl zum Loeschen von Teilmengen, die mit dem SAVE-Befehl gespeichert wurden ======================================================== Syntax: DElete : Name, der in einem vorangegangenen SAVE-Befehl einer Teilmenge zugeordnet wurde. Eine Liste der vergebenen Namen erhaelt man durch LISTUSRN (s.S. 26). ======================================================== COMPRESS - Befehl zum Komprimieren der von gespeicherten Teilmengen belegten Speicherflaeche. ======================================================== Syntax: Compress Der COMPRESS-Befehl ist erforderlich, wenn der SAVE-Befehl (s.S. 20) vom System wegen mangelnden Speicherplatzes nicht ausgefuehrt wird. COMPRESS vereinigt durch DELETE (s.S. 26) freigewordene Speicher-Teilstuecke zu einer grossen Flaeche. Der Befehl ist deshalb i.a. nur sinnvoll, wenn in der Session bereits DELETE-Befehle verwendet wurden. Fuehrt COMPRESS nicht zum Erfolg, loesche man nicht mehr benoetigte Teilmengen. Notfalls ist der RESTART-Befehl zu verwenden. Erweist sich der fuer Teilmengen-Speicherung zur Verfuegung stehende Platz durchweg als zu klein, sollte das System vom zustaendigen CRYSTIN-System-Programmierer entsprechend neu generiert werden. 1 - 27 - ==================================================== TIME - Befehl zum Anzeigen der CPU- und Session-Zeit ==================================================== Syntax: Time Dieser Befehl erfordert maschinenabhaengige Unterprogramme. Er ist daher nicht auf jeder Anlage verfuegbar. ================================================================ MORE - Befehl zum Einstellen des CRYSTIN-internen Zeilenzaehlers ================================================================ Syntax: More : Nach Ausgabe von je n Zeilen auf dem Bildschirm bietet das System durch die Frage "... more (Y/N)?" die Moeglichkeit zum Abbruch des gerade bearbeiteten Befehls. n sollte etwas geringer als die Zeilenzahl des zur Ausgabe verwendeten Bildschirms gewaehlt werden. Soll - etwa bei Aktivierung des Systems als Background-Job - die Abbruchmoeglichkeit ausgeschaltet werden, verwende man als ersten Befehl des Jobs "MORE 1000000". Ein laufender CRYSTIN-Befehl sollte nicht durch Betaetigen einer BREAK- oder ATTENTION-Taste unterbrochen werden, da dies zu einem irregulaeren Abbruch der Session fuehren koennte. ============================ ECHO - Befehlszeile anzeigen ============================ Syntax: ECho Nach Eingabe des Befehls ECHO wird jeder CRYSTIN-Befehl noch einmal angezeigt. Dies ist vorteilhaft, wenn CRYSTIN nicht im Dialog, sondern etwa als Background-Job laeuft. Die Wirkung von ECHO wird durch NOEcho aufgehoben. 1 - 28 - ========================================= SCAN - Laenge der Befehlszeile definieren ========================================= Syntax: SCan : Von jeder - etwa ueber die Tastatur - eingegebenen Befehls-Zeile werden vom System nur die ersten n Zeichen beachtet. Voreingestellter Wert ist 72; er sollte nur geaendert werden, wenn lokale Gegebenheiten dies erfordern. ============================================================== X - Befehl zum Absenden eines Kommandos an das lokale Rechner- Betriebssystem. ============================================================== Syntax: X : Kommando fuer das uebergeordnete Betriebssystem. Nach Abarbeiten des Kommandos kehrt der Rechner in den CRYSTIN-Befehlsstatus zurueck. Der Befehl X erfordert spezielle System-Unterstuetzung. Er ist deshalb nicht auf allen Anlagen verfuegbar. 1 - 29 - ===================================================== Befehle zur Ausgabe in speziellem Format: Allgemeines ===================================================== Normalerweise wird die mit dem CRYSTIN-Kommando FIND ausgewaehlte Zielinformation ueber den Bildschirm oder von einem Drucker ausgegeben. Die Daten sind zwar sehr bequem lesbar, eignen sich jedoch nur bedingt als Input fuer weiterverarbeitende, systemfremde Computerprogramme. Mit den Befehlen SHOW n, PRINT n, LIST n, DIST n und PDIST n wird deshalb die Moeglichkeit zu einer "computergerechten" Ausgabe geboten: Folgt als erster Operand hinter dem Befehls-Kennwort eine Zahl n im Bereich 40 bis 49, so betrachtet das System diese als FORTRAN-Ausgabeeinheit, in die die Daten in speziellem Format geschrieben werden. Bei Verwendung des Sternes (*) anstelle der Zahl waehlt das System einen Ausgabekanal, der bei der System-Installation hierfuer vorgesehen wurde. Die Schirm- bzw. Drucker-Ausgabe entfaellt; der CRYSTIN-interne Zeilenzaehler ist wirkungslos. Die Operanden der entsprechenden Befehle mit "Normal-Ausgabe" bleiben weitgehend gueltig. Auf den folgenden Seiten wird fuer jede Befehlsgruppe die Struktur der erzeugten Records erlaeutert. =========================================== Formatierte Ausgabe mit SHOW n oder PRINT n =========================================== Syntax: Show n ... oder: Print n ... Diese Befehle entsprechen dem Befehl SHOW (s.S. 11). Die Zielinformation wird jedoch nicht ueber Bildschirm bzw. Drucker ausgegeben, sondern in speziellem Format (s.u.) auf einen durch n spezifizierten File geschrieben. n : Ganze Zahl (im Bereich 40 bis 49) oder * als FORTRAN- Ausgabe-Kanal. Bei * setzt das System einen bei der Generierung vorgesehenen Default-Wert ein. : Symbol aus der im SHOW-Befehl (s.S. 11) aufgefuehrten Liste. Im Gegensatz zu dort ist jedoch die Reihenfolge der ausgegebenen Datenkategorien immer gleich und unabhaengig von der Reihenfolge der Kategorie-Symbole. 1 - 30 - Beispiele: SHOW 43 ALL PRINT * FORM SGR Im folgenden wird der Aufbau der erzeugten Records beschrieben. 1. Record jedes Entries: Byte 1- 8 ' 0000 ' als Record-Kennung 9-14 Collection-Code 15 frei 16-21 Relative Entry-Nummer 22-80 frei Hierauf folgen Records mit den in der Operandenliste ausgewaehlten Daten-Kategorien. Sie haben unterschiedliches Format. Kategorien mit unstrukturiertem Text: Byte 1 frei 2- 3 Je nach Kategorie folgende Ziffern: 1 - NAME (N) Verbindungsname 2 - RFCD (V) Refcode (nur in Cambridge Crystallographic Data File) 3 - MINR (M) Mineralname 4 - FORM (F) strukturierte chemische Formel 5 - TITL (T) Titel der Publikation 7 - AUT (A) Autorenname 9 - SGR (R) Raumgruppensymbol nach Hermann-Mauguin 16 - REM (Z) Zusaetzliche Angaben ("Remarks") 19 - PICT (K) Information zur Erstellung einer Zeichnung in optimierter Ansicht 4 0 5 Zahl der Folge-Records. 0, falls der Text aus weniger als 73 Zeichen besteht. 6- 8 frei 9-80 Text. Nach je 72 Zeichen wird abgebrochen und auf einem Folge-Record fortgefahren. 1 - 31 - Kategorie REF (Q): Byte 1- 8 ' 600 ' als Record-Kennung 9-10 Jahrgang 11-15 Coden 16-22 Band 23-29 erste Seitenzahl 30-36 letzte Seitenzahl (im Cambridge Crystallographic Data File: erste Seitenzahl) 37 frei 38 Buchstabe (falls die Seitenzahlen aus einem vorange- stellten Zeichen und nachfolgenden Ziffern bestehen; sonst frei) 39-42 Heft-Nummer, falls erforderlich. Sonst 0 Kategorie CELL (E). Fuer fehlende Angaben erscheint -1.0. Die Standardabweichungen sind absolute Werte. Byte 1- 3 ' 800 ' als Record-Kennung 9-17 a in A 18-25 Sigma(a) 26-34 b in A 35-42 Sigma(b) 43-51 c in a 52-59 Sigma(c) 60-66 Alpha in Grad 67-74 Sigma(Alpha) 75-80 frei Byte 1- 3 ' 810 ' als Record-Kennung 9-15 Beta in Grad 16-23 Sigma(Beta) 24-30 Gamma in Grad 31-38 Sigma(Gamma) 39-41 Zahl der Formeleinheiten 42-47 gemessene Dichte 48-55 Sigma(Dichte) 56-66 Zellvolumen in A**3 67-80 frei Kategorie SYM (S): Byte 1- 8 ' 100 ' als Record-Kennung 9-16 1. Zeile der Symmetrie-Matrix 17-24 2. Zeile 25-32 3. Zeile 33-80 frei 1 - 32 - Kategorie PARM (P): Byte 1- 8 ' 1200 ' als Record-Kennung 9-10 Atomsymbol 11-13 Nummer 14-19 Oxidationszahl 20-22 Zaehligkeit der Punktlage. Im Cambridge Crystallographic Data File: Zaehligkeit der allgemeinen Lage 23 Wyckoff-Symbol 24-31 x 32-39 Sigma(x) 40-47 y 48-55 Sigma(y) 56-63 z 64-71 Sigma(z) 72-80 frei Byte 1- 8 ' 1210 ' als Record-Kennung 9 Typ des Temperatur-Faktors (B, U, A oder L) 10-20 Isotroper Temperaturfaktor, falls Byte 9 B oder U 21-29 Standardabweichung des isotropen Temperaturfaktors 30-36 Lage-Besetzung bezogen auf die Zaehligkeit der Punktlage 37-44 Standardabweichung der Lagebesetzung 45 Zahl der an das Atom gebundenen, nicht lokalisierten Wasserstoffatome (H oder D) 46 H oder D, falls Zahl in Byte 45 >0 47-80 frei Kategorien BETA (B), BIJ (C) oder UIJ (D): Byte 1- 8 ' 1300 ' = Temperaturfaktoren vom Typ "Beta(i,j)" ' 1400 ' = Typ "B(i,j)" ' 1500 ' = Typ "U(i,j)" 9-10 Atomsymbol 11-13 Nummer 14-24 Faktor (1,1) 25-33 Sigma 34-44 Faktor (2,2) 45-53 Sigma 54-64 Faktor (3,3) 65-73 Sigma 74-80 frei 1 - 33 - Byte 1- 8 ' 1310 ' = Temperaturfaktoren vom Typ "Beta(i,j)" ' 1410 ' = Typ "B(i,j)" ' 1510 ' = Typ "U(i,j)" 9-19 Faktor (1,2) 20-28 Sigma 29-39 Faktor (1,3) 40-48 Sigma 49-59 Faktor (2,3) 60-68 Sigma 69-80 frei Kategorie RVAL (I): Byte 1- 8 ' 1800 ' Record-Kennung 9-17 R-Wert 18-80 frei Kategorie TEST (Y): Byte 1- 8 ' 2000 ' Record-Kennung 9-10, 11-12, 13-14 etc.: Code-Zahlen Kategorie SMAT: Byte 1- 4 ' 240' Record-Kennung 5- 6 Zahl der noch folgenden SMAT-Records 7- 8 frei 9 Kennzahl fuer die Bravais-Translationen: 0 = P 3 = B 7 = R (obverse) 1 = F 4 = C 8 = R (reverse) 2 = A 5 = I (7 oder 8 erscheint nur fuer rhomboedrische Raumgruppen in hexagonaler Aufstellung!) 10 frei 11-18 t1 19-22 r12 23-26 r13 27-30 r14 31-38 t2 39-42 r21 43-46 r22 47-50 r23 51-58 t3 59-62 r31 63-66 r32 67-70 r33 71-73 Raumgruppen-Nummer (Int. Tables) oder 0 1 - 34 - ======================================================= Formatierte Ausgabe der relativen Entry-Nummern: LIST n ======================================================= Syntax: List n Der Befehl entspricht dem Befehl LIST (s.S. 37). Die relativen Entry-Nummern werden jedoch nicht ueber den Bildschirm ausgegeben, sondern im unten beschriebenen Format auf einen durch n spezifizierten File geschrieben. n : Ganze Zahl (im Bereich 40 bis 49) oder * als FORTRAN-Ausgabe-Kanal. Bei * setzt das System einen bei der Generierung vorgesehenen Default-Wert ein. Beispiele: LIST 43 LIST * Ausgabe-Format (je 10 Entry-Nummern pro Record; der letzte kann weniger enthalten): Byte 1- 7 Entry-Nummer 8-14 . 15-21 . . . . . 64-70 . ============================================== Formatierte Ausgabe von Abstaenden und Winkeln ============================================== Syntax: DIST n ... oder: PDist n ... Diese Befehle entsprechen dem Befehl DIST (s.S. 16). Die errechneten Abstaende und ggf. Winkel werden jedoch nicht ueber den Bildschirm bzw. Drucker ausgegeben, sondern im unten beschriebenen Format auf einen durch n spezifierten File geschrieben. n : Ganze Zahl (im Bereich 40 bis 49) oder * als FORTRAN- Ausgabe-Kanal. Bei * setzt das System einen bei der Generierung vorgesehenen Default-Wert ein. : Erlaeuterung s. beim DIST-Befehl (S. 16) Beispiele: DIST 40 FROM SI TO O DIST * FROM ALL DMAX 2.9 1 - 35 - Die erzeugten Records haben folgendes Format: 1. Record jedes Entries: Byte 1- 8 ' 0000 ' als Record-Kennung 9-14 Collection Code 15 frei 16-21 Relative Entry-Nummer 22-80 frei Records mit je einem interatomaren Abstand: Byte 1- 8 ' 9000 ' als Record-Kennung 9-10 Elementsymbol des Ursprungsatoms 11 frei 12-14 Unterscheidungskennzahl des Ursprungsatoms 15-16 frei 17-18 Elementsymbol des Zielatoms 19 frei 20-22 Unterscheidungskennzahl des Zielatoms 23-30 Radius der nach dem Zielatom durchsuchten Sphaere (in A) 31-38 Abstand (in A) 39-80 frei Records mit je einem Winkel: Byte 1- 8 ' 9100 ' als Record-Kennung 9-10 Elementsymbol des ersten gebundenen Atoms 11 frei 12-14 Unterscheidungskennzahl des ersten gebundenen Atoms 15-16 frei 17-18 Elementsymbol des Zentralatoms 19 frei 20-22 Unterscheidungs-Kennzahl des Zentralatoms 23-24 frei 25-26 Elementsymbol des zweiten gebundenen Atoms 27 frei 28-30 Unterscheidungs-Kennzahl des zweiten gebundenen Atoms 31-39 Winkel (in Grad) 1 - 36 - ======================================================== FLAGS - Befehl zum Aktivieren der System-Test-Funktionen ======================================================== Syntax: FLags ... : Der System-Test-Funktion zugeordnete Zahl gemaess folgender Tabelle: Zahl Funktion ---------------------------------------------------------------- 1 Protokoll der Aktivitaeten des Expression-Interpreters. 5 Protokoll der Aktivitaeten der CRYSTIN-Freibereichs- verwaltung 6 Bei der Bearbeitung eines FIND-Befehls werden alle Elemente eines Deskriptoren-Bereiches aufgelistet. 7 Vor jeder Aktivitaet der Freibereichsverwaltung wird die interne Array-Aufteilung angezeigt. 8 Jede physikalische Lese-Operation wird protokolliert. 9 Nach jedem Befehl wird die Gesamtzahl der physikalischen Leseoperationen seit Session-Beginn angegeben. 10 Bei der Abarbeitung von "Expressions" im FIND-Befehl wird fuer jeden Einzel-Subset die Zahl der "Hits" angegeben. Die Testfunktionen lassen sich durch Eingabe der Kennzahlen mit negativem Vorzeichen wieder ausschalten. Der Befehl FLAGS wird nur zu Testzwecken benoetigt. Beispiele: FLAGS 5 6 FLAGS -5 7 1 ============================================================== ARRAYS - Befehl zum Anzeigen der von der CRYSTIN-Freibereichs- verwaltung vergebenen Speicherbereiche. ============================================================== Syntax: ARrays Der Befehl dient nur zu Testzwecken. Die Interpretation des Outputs setzt die Kenntnis der CRYSTIN-internen Ablaeufe voraus. ================================================ ADAPT - Befehl zum Testen der rechnerabhaengigen Programmkomponenten des CRYSTIN-Systems ================================================ Syntax: ADapt Der Befehl dient ausschliesslich zum Systemtest. Das Programmsystem CRYSTIN enthaelt einige sehr kleine 1 - 37 - Unterprogramme, die an die jeweilige Rechenanlage angepasst sein muessen. Zum Test dieser Programme dient das Unterprogramm DB2335, das zu Beginn jeder CRYSTIN-Session automatisch durchlaufen wird. Zusaetzlich kann es durch den Befehl ADAPT aktiviert werden. Sobald sich erweist, dass CRYSTIN ohne Anpassungsprobleme arbeitet, sollte das Programm DB2335 aus dem Source-Deck entfernt werden. ======================================================= RELEASE - Information ueber Aenderungen in den CRYSTIN- Programmen ======================================================= Syntax: RElease Dieser Befehl fuehrt zu Angaben ueber signifikante Aenderungen in den FORTRAN-Sources und ueber die Version des Tables-Files. Er dient nur zu Testzwecken. ====================================================== LIST - Befehl zum Anzeigen der relativen Entry-Nummern ====================================================== Syntax: List Es werden die relativen Entry-Nummern (s.S. 46) derjenigen Kristallstrukturen auf dem Bildschirm angezeigt, die durch den letzten FIND-Befehl selektiert wurden. Der Befehl dient vornehmlich zu Testzwecken. 1 - 38 - ************************** * * * Deskriptor - Klassen * * * ************************** -------------------------- Deskriptor ANX= -------------------------- Im Bereich der einfachen anorganisch-chemischen Stukturen ist die Stoechiometrie der Verbindungen bereits eine Angabe, die eine grobe Klassifizierung der Strukturen erlaubt. So wird im STRUKTURBERICHT eingeteilt nach AB-Typen (z.B. Na Cl, Cs Cl), ABX3-Typen (z.B. K N O3, Ca Ti O3) und so fort. In der ANX-Formel sind Elemente mit positiver Oxidationsstufe mit den ersten Buchstaben des Alphabets (A-M), Elemente mit negativer Oxidationsstufe mit den letzten Buchstaben (X-Z, W, V, U, T, S), Elemente mit der Oxidationsstufe 0 mit den Buchstaben N-R verallgemeinert. Hierbei werden Wasserstoff und seine Isotope, wenn sie in positiver Oxidationsstufe vorliegen, nicht beruecksichtigt. Tritt ein Element in der Struktur in verschiedenen Oxidationsstufen auf, so wird dies durch unterschiedliche Buchstaben gekennzeichnet. Innerhalb der Buchstabengruppen wird nach steigenden Indizes sortiert. Liegt eine Defektstruktur (s. DEFS in der Tabelle der Remark-Symbole, S. 47) vor, wird eine Teilbesetzung der Punktlagen nicht beruecksichtigt. Bei Mischkristallen (s. REM=MIXC, S. 47) werden Atome auf identischer Punktlage als gleich betrachtet und mit dem Buchstaben des haeufigsten Elementes bezeichnet. Beispiele: Ca2 Si O4 FIND ANX=AB2X4 Ca S O4 (H2 O)2 FIND ANX=ABX6 (Na0.2 K0.8) (Al Si3) O8 FIND ANX=AB4X8 Na Tl FIND ANX=NO H2 O FIND ANX=X Ca H2 FIND ANX=AX2 Na2 S2 O3 FIND ANX=AB2XY3 Fe3 O4 FIND ANX=AB2X4 Anmerkungen: Da Oxidationsstufe und Koordinaten die Zuordnung der Elemente zu einer Buchstabengruppe bestimmen, ist die ANX-Formel nur fuer komplett bestimmte Strukturen berechnet. Bestehen Zweifel ueber die Zuordnung der Oxidationssstufe (z.B. bei K Fe (Fe (C N)6), Ca B6, N4 S4 H4, Hg Pb P14, Cs B9 H14, ...), bedarf die Suche mit der ANX-Formel sorgfaeltiger Interpretation. 1 - 39 - ---------------------------- Deskriptor AUT= ---------------------------- Nur Familienname. Beispiele: FIND AUT=HUBER FIND AUT=SCHULTZE-RHONHOF FIND AUT=KUZ'MIN Leerzeichen innerhalb eines Autorennamens sind durch = zu ersetzen; zusaetzlich muss der Name in Apostrophe gesetzt werden. Beispiel: FIND AUT='VAN=DER=BERG' Anfangsbuchstaben der Vornamen lassen sich mit Hilfe des Befehls STRING erfassen (s.S. 15). Beispiel: FIND AUT=SMITH ; STRING 'SMITH J' AUT "VON" darf im Deskriptor der Klasse AUT= nicht erscheinen, da dieses Praedikat intern hinter den Vornamen gespeichert ist. Enthaelt die Datenbank etwa einen Autorennamen-String SCHNERING H G VON, sollte man eingeben: FIND AUT=SCHNERING ; STRING VON AUT Ist die genaue Schreibweise eines Autorennamens nicht bekannt, verwende man den Befehl DISPLAY (s.S. 21) zum Listen der im System gespeicherten Namen. ----------------------------------- Deskriptor CHCL= ----------------------------------- Im Cambridge Crystallographic Data File wird jedes Molekuel einer oder mehreren von insgesamt 86 fortlaufend durchnumerierten Verbindungsklassen ("Chemical Classes") zugeordnet. Beispiele: FIND CHCL=42 FIND CHCL=8 AND CHCL=19 Liste der Verbindungsklassen: S. 62 ---------------------------------------- Deskriptor CLAS= ---------------------------------------- Eine Liste aller im System vorkommenden Kristallklassen-Symbole erhaelt man mit DISPLAY CLAS= . Die von Schoenflies-Symbolen und die von Hermann-Mauguin-Symbolen abgeleiteten Symbole sind gleichberechtigt. Beispiele: FIND CLAS=D4H FIND CLAS=1 1 - 40 - ----------------------- Deskriptor CODN= ----------------------- Der "Coden" ist ein aus genau 5 Zeichen bestehendes, international vereinbartes Symbol fuer einen Zeitschriften-Titel. Das vielfach angehaengte 6. Zeichen ist ein Pruefzeichen. Es wird hier nicht benoetigt. Beispiel: FIND CODN=ACBCA Eine Liste aller in der aktivierten Datenbank vorkommenden Symbole erhaelt man durch DISPLAY CODN= . Zum Suchen eines Zeitschriften-Titels bei bekanntem Coden (oder umgekehrt) dient der CRYSTIN-Befehl FINDCODN (s.S. 24). Der CRYSTIN-Befehl SHOW (s.S. 11) liefert bei Angabe der Kategorie REF das Zitat nur mit Coden. Bei Wahl der Kategorie JRNL erhaelt man zusaetzlich den vollen Zeitschriften-Titel. -------------------------------- Deskriptor COL= -------------------------------- Jeder Entry erhaelt bei der Aufnahme in die ICSD eine maximal sechsstellige Registrier-Nummer (Collection-Code), die in jeder Version der Datenbank erhalten bleibt. Beispiele: FIND COL=14255 FIND COL=1502 TO 1544 Den Kristallstrukturen aus anderen Datenbanken (CCDF, MDF) werden beim Zugriff durch CRYSTIN ebenfalls Registriernummern zugewiesen. Damit ergeben sich folgende Bereiche: ICSD 1 bis 399999 MDF 700000 bis 799999 CCDF 800000 bis 899999 1 - 41 - ----------------------------- Deskriptor CVOL= ----------------------------- : Volumen der Elementarzelle in A**3 In dieser Deskriptor-Klasse empfiehlt sich die Spezifikation von Volumen-Bereichen. Beispiel: FIND CVOL=950 TO 1050 Die Bereichs-Grenzen sollten recht grosszuegig gewaehlt werden, da die Zellvolumina systemintern in relativ grosse Raster-Bereiche aufgeteilt werden. Mit DISPLAY CVOL= erhaelt man einen Ueberblick ueber diese Einteilung. ------------------------------------------- Deskriptor D= ------------------------------------------- interatomarer mindestabstand = -- Die Verwendung dieses Deskriptors laesst sich am besten am Beispiel erlaeutern: Der Befehl FIND D=SN-S-2.5 selektiert Kristallstrukturen, in denen der kleinste Abstand zwischen einem Zinn- und einem Schwefel-Atom nicht groesser als 2.5A ist. Man beachte: 1) Die Deskriptor-Klasse D enthaelt fuer jede Kristallstruktur n u r die k u e r z e s t e n Abstaende zwischen Atomen aller im Kristall vertretenen Sorten. 2) Eine Abstandsspezifikation wie im obigen Beispiel wird vom System als Bereich zwischen 0 und dem eingegebenen Abstand interpretiert. Daher ist der zweite Bindestrich als "nicht groesser als" zu lesen. Die explizite Vorgabe eines Bereiches (... TO ...) ist sinnlos. Werden nichtsdestoweniger Kristallstrukturen gesucht, in denen ein kuerzester Abstand in einem bestimmten Intervall liegen soll, so formuliert man dies etwa folgendermassen: FIND D=SI-O-3.5 NOT D=SI-O-2.0 Tabellen der vorkommenden Mindestabstaende zwischen beliebigen Atomsorten werden mit dem Befehl DISPLAY nach folgendem Muster erzeugt: DISPLAY D=SN-S-0.0 1 - 42 - Anmerkung: Im Cambridge Crystallographic Data File bleiben C-C- und C-H-Abstaende in der Deskriptor-Klasse D= unberuecksichtigt. Zur Selektion von Kristallstrukturen mit genau vorgegebenen Abstaenden (also ohne die Einschraenkung "Mindestabstand") dient der Befehl DIST (s.S. 16). ------------------------------------------------ Deskriptor DATE= ------------------------------------------------ In der Datenbank fuer anorganische Kristallstrukturen werden bei allen Kristallstrukturen Jahr, Monat und Tag der Aufnahme und ggf. der letzten Korrektur registriert. Das Datum ist jeweils folgendermassen verschluesselt: Rjjmmtt (Aufnahmedatum) Ujjmmtt (Datum der letzten Korrektur) Beispiele: FIND DATE=R840801 TO R841231 fuehrt zu Kristallstrukturen, die in der Zeit vom 1.8.84 bis zum 31.12.84 in die Datenbank aufgenommen wurden FIND DATE=R840000 TO R859999 fuehrt zu Kristallstrukturen, die in den Jahren 1984 oder 1985 aufgenommen wurden FIND DATE=U840101 TO U999999 fuehrt zu Entries, bei denen (seit 1984) nach der erstmaligen Aufnahme noch Korrekturen durchgefuehrt wurden -------------------------------------------- Deskriptor ELC= -------------------------------------------- Dieser Deskriptor ("ELement Count") beschreibt die Zahl der in einer Kristallstruktur vorkommenden chemischen Elemente ohne Beruecksichtigung von Stoechiometrie, Ladung und Bindungsart. Die Verwendung von ELC dient meist zum Ausschluss komplizierterer Verbindungen. Beispiel: Der Befehl FIND MET AND O AND ELC=2 fuehrt zu binaeren Metalloxiden. Die Spezifikation von Bereichen ist sinnvoll. So umfasst der Deskriptor ELC=1 TO 3 Kristallstrukturen mit maximal 3 verschiedenen chemischen Elementen. 1 - 43 - ------------------------- Deskriptor ELE= ------------------------- Durch die Zeichenfolge ELE werden mehrere Deskriptor-Klassen angesprochen. Sie unterscheiden sich im Aufbau des Suchwortes. 1) suchwort = Chemisches Element. Beispiele: FIND ELE=FE FIND ELE=I OR ELE=BR 2) suchwort = Beispiele: FIND ELE=HAL FIND ELE=ALK FIND ELE=CUG FIND ELE=4PE Auf S. 55 findet man eine Liste, die die Symbole und die jeweils vertretenen Elemente zeigt. Mit DISPLAY ELE=ACT erhaelt man die Zahl der Referenzen fuer alle Elementgruppen. 3) suchwort = Chemisches Element in einer bestimmten Oxidationsstufe. Das Vorzeichen + oder - darf (auch bei 0) nicht fehlen. Bei gebrochenen Oxidationszahlen sollte man Bereiche angeben. Beispiele: FIND ELE=AS+3 FIND ELE=S-2 FIND ELE=NI+0 FIND ELE=FE+2 TO FE+2.5 Die Zuordnung von Oxidationszahlen ist nicht immer zweifelsfrei moeglich. Daher sollte man das Ergebnis einer Recherche mit Oxidationszahlen stets kritisch pruefen. Im Cambridge Crystallographic Data File und im Metal Data File sind beim Zugriff mit CRYSTIN alle Oxidationszahlen auf 0 gesetzt. 4) suchwort = Massgeblich ist nur der Koeffizient der Bruttoformel; Bereiche sind oftmals sinnvoll. Beispiele: FIND ELE=CL2 FIND ELE=S2.2 TO S2.8 Die Verbindung Cu Cl2 findet man gezielt durch den Befehl: FIND CU1 AND CL2 AND ELC=2 Anmerkung: Im FIND-Befehl kann die Zeichenfolge ELE= fortgelassen werden: FIND ELE=HAL NOT ELE=F ist identisch mit FIND HAL NOT F 1 - 44 - --------------------------- Deskriptor L= --------------------------- Der Befehl DISPLAY (s.S. 21) erzeugt ein Schirmbild analog folgendem Beispiel: L=001 BASE 1: 3 * AUT=ABDEEN L=002 BASE 2: 2 * AUT=ABDEEN L=003 BASE 2: 3 * AUT=ABDEL-MEGUID L=004 BASE 1: 3 * AUT=ABDEL-REHIM L=005 BASE 1: 3 * AUT=ABDUKAKHAROV L=006 BASE 1: 3 * AUT=ABDUL-WAHAB etc. Die Zeilen sind mit L=... fortlaufend durchnumeriert. In nachfolgenden FIND- und DISPLAY-Befehlen koennen diese Zeilennummern anstelle der angezeigten Deskriptoren verwendet werden. Die fuehrenden Nullen duerfen fehlen. Im gewaehlten Beispiel ist also der Befehl "FIND L=5" aequivalent zu "FIND AUT=ABDUKAKHAROV". Deskriptor-Bereiche sind zulaessig: "FIND L=2 TO 6" hat dieselbe Bedeutung wie "FIND AUT=ABDEEN TO ABDUL-WAHAB". Anmerkungen: Die Bedeutung der indirekten Deskriptoren des Typs L=... aendert sich nach jedem DISPLAY-Befehl. Die Zahl der vom System gespeicherten Display-Zeilen, die durch L=... adressierbar sind, ist begrenzt. Sie ist, abhaengig von der Installation, jedoch niemals kleiner als 40. Nach Erreichen des Maximalwertes beginnt die Zaehlung wieder bei 1. -------------------------------------------------------- LAST - Deskriptor fuer die durch den letzten FIND-Befehl definierte Teilmenge -------------------------------------------------------- Nach Ausfuehrung eines FIND-Befehls werden die Kristallstrukturen der aktuellen Teilmenge ("current subset") automatisch mit dem Deskriptor LAST markiert. LAST darf dann neben anderen Deskriptoren im naechsten FIND-Befehl verwendet werden. Damit ergibt sich die Moeglichkeit, eine Teilmenge in beliebig vielen aufeinanderfolgenden FIND-Befehlen immer weiter zu modifizieren. Beispiel fuer eine Befehlssequenz mit LAST: FIND CL OR BR OR I FIND LAST AND YEAR=79 TO 81 1 - 45 - FIND ELC=2 AND LAST SHOW Angezeigt werden in den Jahren 1979 bis 1981 veroeffentlichte Strukturen von binaeren Halogeniden. Man beachte, dass LAST logischerweise nach Ausfuehrung jedes FIND-Befehls eine neue, i.a. kleinere Teilmenge umfasst. --------------------------------------------- Deskriptor LAUE= --------------------------------------------- Eine Liste aller in der von CRYSTIN aktivierten Datenbank vorkommenden Laue-Klassen erhaelt man mit DISPLAY LAUE= . Beispiele: FIND LAUE=MMM FIND LAUE=4/MMM FIND LAUE=3- ----------------------------- Deskriptor MINR= ----------------------------- Der Mineralname muss in der englischen Schreibweise eingegeben werden. Beispiele: FIND MINR=ZEOLITE FIND MINR=QUARTZ Ist die genaue Schreibweise eines Mineralnamens nicht bekannt, kann man sich mit dem Befehl DISPLAY (s.S. 21) Ausschnitte aus der Liste aller gespeicherten Mineralnamen "vorblaettern" lassen. Es sind sowohl Klassennamen (z.B. ZEOLITE) als auch Einzelvertreter (z.B. CHABASITE) aufgenommen und suchbar. Zur Suche von Varianten und Modifikationen (z.B. NA-CONTAINING, ALBITE HIGH) ist der STRING-Befehl zu verwenden. Das gleiche gilt fuer den auf den Namen folgenden Fundort. Minerale, die im Laboratorium hergestellt wurden, tragen die Bezeichnung SYNTHETIC, Klassenvertreter, die in der Natur nicht auftreten, den Zusatz ARTIFICIAL. 1 - 46 - ------------------------------- Deskriptor PRS= ------------------------------- Das Pearson-Symbol (W.B. Pearson, A Handbook of Lattice Spacings and Structures of Metals and Alloys, Band 2, S. 1, Pergamon Press, Oxford, 1967) besteht aus einem Buchstaben fuer das Kristallsystem (A, M, O, T, H oder C), einem Buchstaben fuer das Bravais-Gitter (P, C, F, I oder R) und der Gesamtzahl der Atome in der Zelle. Beispiel: FIND PRS=MC24 fuehrt zu Kristallstrukturen mit monokliner, c-zentrierter Elementarzelle mit 24 Atomen. ------------------------------------------------ Deskriptor REL= ------------------------------------------------ Die Kristallstrukturen der von CRYSTIN aktivierten Datenbank(en) werden fuer interne Zwecke bei 1 beginnend fortlaufend durchnumeriert. Diese "Relativen Entry-Nummern" gestatten den schnellsten Zugriff auf die Kristallstrukturen, da der Index-File nicht benoetigt wird. Beispiele: FIND REL=12668 FIND REL=8004 TO 9954 Der Befehl LIST (s.S. 37) gestattet das Auflisten der Relativen Entry-Nummern einer aktuellen Teilmenge. 1 - 47 - ------------------------------ Deskriptor REM= ------------------------------ Bestimmte Angaben zur Kristallstruktur selbst oder zu den experimentellen Bedingungen der Strukturermittlung werden bei der Datenerfassung unter Verwendung standardisierter Symbole oder als freier Text in sog. "Remarks" aufgenommen. Die standardisierten Symbole dienen zum Auffinden der markierten Kristallstrukturen nach der ueblichen Methode ueber den FIND-Befehl. Zur Analyse des freien Textes dient der STRING-Befehl (s.S. 16). Beispiele: FIND ELE=MN AND REM=NDS (fuehrt zu Manganverbindungen, die mit Neutronenbeugung an Einkristallen untersucht wurden) FIND ELE=N ; STRING 'PROBABLY WRONG' REM Tabelle der Standard-Remark-Symbole: ------------------------------------ ABC Absolute Konfiguration wurde bestimmt AHT Anharmonische Temperaturfaktoren BASI Entry der Inorganic Crystal Structure Database (ICSD) BASM Entry des Metal Data File (MDF) BASO Entry des Cambridge Crystallographic Data File (CCDF) CGD Struktur enthaelt Atomgruppen, von denen nur der Schwerpunkt bestimmt worden ist COA Veroeffentlichte Zahlenwerte wurden nach Korrespondenz mit dem Autor korrigiert COR Korrektur einer frueheren Veroeffentlichung DEFS Defektstruktur: Die Besetzungszahl mindestens einer Punktlage ist kleiner als 1 u n d die Gesamtzahl der Atome dieser Sorte in der Zelle ist keine ganze Zahl DEN Genaue Elektronendichtebestimmung durchgefuehrt DIS Fehlgeordnete Struktur, soweit dies nicht durch Parameter beschrieben wird DISS Fehlordnung einer Struktur, die dadurch erzeugt wird, dass mindestens eine Besetzungszahl einer Punktlage (site) kleiner als 1 ist, mit Ausnahme der unter REM=DEFS und REM=MIXC beschriebenen Faelle (z.B. sta- tistische Verteilung von Atomen bei stoechiometrischer Zusammensetzung, s. aber auch REM=DIS) EDP Elektronenbeugung (Pulver) EDS Elektronenbeugung (Einkristall) MAG Magnetische Struktur ebenfalls bestimmt MINR Die Verbindung hat einen Mineralnamen MIXC Mischkristall: Verschiedene Atomsorten besetzen identische Punktlagen MOD Modulierte Struktur NDP Neutronenbeugung (Pulver) NDS Neutronenbeugung (Einkristall) NPRM Entry enthaelt keine Atomparameter ODS Order-Disorder-Struktur PICT Entry enthaelt bereits eine vorgefertigte Befehlssequenz 1 - 48 - fuer das Untersystem PLOT zur Erzeugung eines Stereobildes POL Polytype Struktur PRC vorlaeufige Veroeffentlichung PRE Druck, bei dem die Struktur bestimmt wurde (in MPa oder angegebener Einheit) REF Neuverfeinerung alter Messdaten SFP Struktur wurde aus Projektionen bestimmt SNP Pulveruntersuchung mit Synchrotonstrahlung SNS Einkristalluntersuchung mit Synchrotonstrahlung SYMR Raumgruppe in nicht-konventioneller Aufstellung. Entry enthaelt daher SYM-Records TEM Temperatur in Kelvin, bei der die Bestimmung durchgefuehrt wurde (falls nicht Zimmertemperatur) TWI Struktur wurde an Zwillingskristall bestimmt XDP Struktur aus Pulverdaten ermittelt ------------------------ Deskriptor RFCD= ------------------------ Dieser Deskriptor gestattet die Suche von Entries des Cambridge Crystallographic Data File an Hand des aus sechs Buchstaben bestehenden "Refcodes". Beispiel: FIND RFCD=ABDARU -------------------------------- Deskriptor RVAL= -------------------------------- Es empfiehlt sich, stets einen Bereich zu verwenden. Gespeichert sind absolute R-Werte (keine Prozentwerte). Beispiel: FIND RVAL=0 TO 0.05 1 - 49 - --------------------------- Deskriptor SGR= --------------------------- Zur Spezifikation der kristallographischen Raumgruppe kann entweder die in den INTERNATIONALEN TABELLEN verwendete Nummer oder eine vom Hermann-Mauguin-Symbol abgeleitete Zeichenfolge dienen. Beispiele: FIND SGR=14 FIND SGR=P1- FIND SGR=P4/NMM Zur Auflistung aller in der aktivierten Datenbank vorkommenden Raumgruppen zusammen mit der Zahl der Referenzen dient der Befehl DISPLAY (s.S. 21). Die Liste aller zulaessigen Hermann-Mauguin-Symbole findet man auf S. 56ff. --------------------------------------- Deskriptor SYPR= --------------------------------------- Unter "Symmetrie-Eigenschaft" (symmetry property) wird in CRYSTIN das Vorliegen oder die Abwesenheit von Symmetriezentrum oder polarer Achse in einer Raumgruppe verstanden. Es sind nur vier verschiedene Deskriptoren zugelassen: SYPR=CEN - Raumgruppe mit Symmetriezentrum SYPR=NCEN - Raumgruppe ohne Symmetriezentrum SYPR=POL - Raumgruppe mit polarer Achse SYPR=NPOL - Raumgruppe ohne polare Achse Eine Uebersicht ueber die Haeufigkeit dieser Faelle erhaelt man durch DISPLAY SYPR= . -------------------------------- Deskriptor SYST= -------------------------------- Es sind nur die folgenden 6 Spezifikationen erlaubt: SYST=CUB - kubisch SYST=HEX - hexagonal SYST=TET - tetragonal SYST=ORT - orthorhombisch SYST=MON - monoklin SYST=TRI - triklin Der Befehl DISPLAY SYST= fuehrt zu einer Uebersicht ueber die Zahl der Strukturen in jedem Kristallsystem. 1 - 50 - -------------------------------- Deskriptor TEST= -------------------------------- Die Deskriptor-Klasse TEST dient zum Suchen aller Entries, die bei der Aufnahme und nach Durchlaufen der Test-Prozeduren mit Anmerkungen versehen wurden. Diese Test-Vermerke werden bei der Anzeige von Entries (Befehl SHOW, S. 11) als Text ausgegeben. Im Befehl FIND dagegen muessen sie als zweistellige Schluesselzahl erscheinen (s. Tabelle). Beispiel: FIND TEST=75 Zahl Bedeutung des verschluesselten Testvermerks ---------------------------------------------------------------- 11 Remark aus Hamilton: Struktur fraglich. 21 Bruttoformeln aus F- und P-Records nicht identisch; Abweichung jedoch tolerierbar. 22 Verschiedenheit der Ladungssumme von Null tolerierbar. 23 Vom Programm berechnete Dichte ungewoehnlich, aber tolerierbar. 51 R-Wert im Original nicht angegeben. 52 Mindestens ein Temperaturfaktor ist unplausibel bzw. sinnlos, stimmt aber mit dem Original ueberein. 53 Mindestens ein Temperaturfaktor fehlt im Original. 54 Lagebesetzung ist unplausibel bzw. sinnlos, entspricht aber dem Original. 55 Gitterkonstanten sind ungewoehnlich, stimmen aber mit dem Original ueberein. 56 Nicht-Standard-Temperaturfaktor im Original; in den Entry nicht aufgenommen. 70 Atomkoordinaten im Original sind komplex und nicht aufgenommen, z.B. bei OD-Strukturen, polytypen und modulierten Strukturen, Scherstrukturen. 71 Koordinaten und/oder Raumgruppe und/oder Elementarzelle sind nicht bestimmt worden. 72 Koordinaten sind nicht publiziert, aber bestimmt worden. 73 Koordinaten sind nicht bestimmt, aber Strukturtyp ist angegeben. 74 Koordinaten in der Datenbank entsprechen dem Original, sind aber vermutlich falsch. 75 Original-Koordinaten vermutlich falsch; ICSD enthaelt korrigierte Werte. 76 Koordinaten entsprechen dem Original, Abstaende entsprechen nicht den vom Testsystem errechneten, duerften aber richtig sein. 77 Entry enthaelt keine Atomparameter. 78 Entry unvollstaendig, in Bearbeitung. 1 - 51 - ---------------------------------------------------- Deskriptor USRN= ---------------------------------------------------- Jede Teilmenge, die mit dem Befehl SAVE oder mit der Option S in den Befehlen STRING und DIST zwischengespeichert wurde, erhaelt automatisch den Deskriptor Usrn=. Sie kann deshalb mit dem Befehl FIND auf einfache Weise wieder angesprochen werden. Der Befehl LISTUSRN erzeugt eine Liste der in der laufenden Session gespeicherten Teilmengen. Beispiele: FIND USRN=HEAVYMET FIND U=PRIVATE AND YEAR=81 TO 82 ---------------------------------- Deskriptor YEAR= ---------------------------------- Das Jahr der Veroeffentlichung muss modulo 1900 angegeben werden. Beispiele: FIND YEAR=79 FIND YEAR=80 TO 83 Mit Hilfe des Befehls DISPLAY (s.S. 21) erhaelt man die Zahl der in jedem Jahr veroeffentlichten Kristallstrukturen. 1 - 52 - ************************* * * * Beispiele, Tabellen * * * ************************* Beispiele fuer einfache CRYSTIN-Recherchen ------------------------------------------ FIND ELE=BA Alle Kristallstrukturen, die das Element Barium enthalten, werden selektiert. Anmerkung: die Zeichenfolge ELE= darf fehlen. Der Befehl FIND BA ist also gleichwertig. SHOW FORM REF Von den selektierten Kristallstrukturen, also denjenigen mit Barium, werden Formel und Literaturzitat auf dem Bildschirm angezeigt. ---------------------------------------------------------------- FIND SR OR BA Alle Kristallstrukturen, die (u.U. neben anderen Elementen) Strontium oder Barium enthalten, werden selektiert. SHOW Von den selektierten Kristallstrukturen werden die Standard-Kategorien (Verbindungsname, Mineralname, Formel, Titel, Literaturzitat, Autoren) auf dem Bildschirm angezeigt. ---------------------------------------------------------------- FIND ALE AND HAL Kristallstrukturen mit Erdalkalimetall und Halogen und ggf. weiteren Elementen werden selektiert. ---------------------------------------------------------------- FIND ALE AND HAL AND ELC=2 Binaere Erdalkalimetallhalogenide werden selektiert (ELC ist von "element count" abgeleitet). SHOW ALL Von den gefundenen Erdalkalimetallhalogeniden werden die gesamten gespeicherten Daten angezeigt. ---------------------------------------------------------------- FIND CA1 AND C1 AND O3 AND ELC=3 Kristallstrukturen von Calciumcarbonat werden selektiert. ---------------------------------------------------------------- FIND SN AND YEAR=78 TO 81 Es werden Kristallstrukturen von Zinnverbindungen selektiert, die in den Jahren 1978 bis 1981 veroeffentlicht wurden. "78 TO 81" ist ein Deskriptoren-Bereich (descriptor range). 1 - 53 - ---------------------------------------------------------------- FIND HAL NOT F Es werden Strukturen selektiert, die zwar Halogen, aber kein Fluor enthalten. SAVE HALOG Die selektierten Strukturen werden unter dem frei gewaehlten Namen "HALOG" abgespeichert. Sie koennen zu einem spaeteren Zeitpunkt innerhalb der Session wieder angesprochen werden (s. naechstes Beispiel). ---------------------------------------------------------------- FIND USRN=HALOG AND FE+2 SHOW Aus der Menge der unter "HALOG" abgespeicherten Strukturen werden diejenigen, die Eisen in der Oxidationsstufe +2 enthalten, angezeigt. ---------------------------------------------------------------- FIND N AND O AND MET Verbindungen, die Metall, Stickstoff und Sauerstoff enthalten, werden selektiert. STRING NITRATO NAME Im Verbindungsnamen aller selektierten Strukturen wird die Zeichenfolge "NITRATO" gesucht. Das Ergebnis sind anorganische Nitrato-Komplexe. ---------------------------------------------------------------- FIND D=FE-FE-2.0 AND D=C-O-1.2 Die durch diesen Befehl selektierten Verbindungen enthalten Eisenatome im Abstand von maximal 2.0A sowie C-O-Gruppen mit einem C-O-Abstand von maximal 1.2A. Dies sind Carbonyle mit Eisen-Clustern. ---------------------------------------------------------------- DIST FROM FE TO ALL DMAX 2.0 In allen Strukturen, die durch den letzten FIND-Befehl selektiert wurden, werden die Abstaende um die Eisen-Atome bis max. 2.0A berechnet und angezeigt. ---------------------------------------------------------------- DISPLAY AUT=IL Alle im System gespeicherten, mit IL beginnenden Autorennamen werden mit der Zahl der Referenzen angezeigt. ---------------------------------------------------------------- DISPLAY SYST= Es wird angezeigt, wieviele Referenzen zu jedem Kristallsystem gespeichert sind. ---------------------------------------------------------------- 1 - 54 - FINDC 'ACTA CRYST' Es werden alle Zeitschriften-Titel, die die angegebene Zeichenfolge enthalten, samt zugehoerendem Coden angezeigt. FINDC ACBCA Zu diesem Coden wird der volle Titel angezeigt. 1 - 55 - Liste der Elementgruppen ------------------------ ***** Hauptgruppen des PSE ***** LIG Lithium-Gruppe Li, Na, K, Rb, Cs, Fr BEG Beryllium-Gruppe Be, Mg, Ca, Sr, Ba, Ra BG Bor-Gruppe B, Al, Ga, In, Tl CG Kohlenstoff-Gruppe C, Si, Ge, Sn, Pb NG Stickstoff-Gruppe N, P, As, Sb, Bi OG Sauerstoff-Gruppe O, S, Se, Te, Po FG Fluor-Gruppe F, Cl, Br, I, At HEG Helium-Gruppe He, Ne, Ar, Kr, Xe, Rn ***** Nebengruppen des PSE ***** SCG Scandium-Gruppe Sc, Y, La, Ac TIG Titan-Gruppe Ti, Zr, Hf VG Vanadin-Gruppe V, Nb, Ta CRG Chrom-Gruppe Cr, Mo, W MNG Mangan-Gruppe Mn, Tc, Re FEG Eisen-Gruppe Fe, Co, Ni, Ru, Rh, Pd, Os, Ir, Pt CUG Kupfer-Gruppe Cu, Ag, Au ZNG Zink-Gruppe Zn, Cd, Hg ***** Perioden des PSE ***** 1PE 1. Periode H, D, He 2PE 2. Periode Li, Be, B, C, N, O, F, Ne 3PE 3. Periode Na, Mg, Al, Si, P, S, Cl, Ar 4PE 4. Periode K, Ca, Sc, Ti, V, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Cu, Zn, Ga, Ge, As, Se, Br, Kr 5PE 5. Periode Rb, Sr, Y, Zr, Nb, Mo, Tc, Ru, Rh, Pd, Ag, Cd, In, Sn, Sb, Te, I, Xe 6PE 6. Periode Cs, Ba, La, Ce, Pr, Nd, Pm, Sm, Eu, Gd, Tb, Dy, Ho, Er, Tm, Yb, Lu, Hf, Ta, W, Re, Os, Ir, Pt, Au, Hg, Tl, Pb, Bi, Po, At, Rn 7PE 7. Periode Fr, Ra, Ac, Th, Pa, U, Np, Pu, Am, Cm, Bk, Cf, Es, Fm, Md, No, Lw, Ku ***** Sonstige ***** ALK Alkalimetalle Li, Na, K, Rb, Cs, Fr ALE Erdalkalimetalle Ca, Sr, Ra, Ba CHA Chalkogene O, S, Se, Te, Po HAL Halogene F, Cl, Br, I, At RGA Edelgase He, Ne, Ar, Kr, Xe, Rn LAN Lanthanide Ce, Pr, Nd, Pm, Sm, Eu, Gd, Tb, Dy, Ho, Er, Tm, Yb, Lu ACT Actinide Th, Pa, U, Np, Pu, Am, Cm, Bk, Cf, Es, Fm, Md, No, Lw TRU Transurane Np, Pu, Am, Cm, Bk, Cf, Es, Fm, Md, No, Lw, Ku PTM Platinmetalle Ru, Rh, Pd, Os, Ir, Pt TRM Uebergangsmetalle Sc, Ti, V, Cr, Mn, Fe, Co, Ni, Cu, Zn, Y, Zr, Nb, Mo, Tc, Ru, Rh, Pd, Ag, Cd, La, Hf, Ta, W, Re, Os, Ir, Pt, Au, Hg, Ac NOM Nichtmetalle H, D, B, C, Si, N, P, As, O, S, Se, Te, F, Cl, Br, I, At, He, Ne, Ar, Kr, Xe, Rn MET Metalle Alle Elemente ausser "NOM" 1 - 56 - Liste der Raumgruppensymbole ---------------------------- In der Deskriptor-Klasse SGR= (s.S. 49) duerfen ausser den Raumgruppen-Nummern nur die in der folgenden Tabelle aufgefuehrten, von Hermann-Mauguin-Symbolen abgeleiteten Zeichenfolgen verwendet werden. Sie entsprechen im wesentlichen dem vollen Symbol der International Tables for Crystallography, Dordrecht: Reidel, 1983, Vol.A, p.798. In vielen Faellen ist ein Buchstabe angehaengt, der den Ursprung oder die Aufstellung kennzeichnet. So bedeutet: Z Symmetriezentrum im Ursprung S Spezieller Ursprung (2. Aufstellung der Internationalen Tabellen oder durch "SYM"-Records spezifizierter Ursprung) R Rhomboedrische Aufstellung H Hexagonale Aufstellung (obverse) HR Hexagonale Aufstellung (reverse) Die Zahlen hinter den Symbolen sind die Raumgruppen-Nummern gemaess den Internationalen Tabellen. Bei Raumgruppen, die dort in mehreren Aufstellungen zu finden sind, wurde 01 (1. Aufstellung) bzw. 02 (2. Aufstellung) angehaengt. Die Raumgruppen-Nummern sind mit "W" markiert, wenn aus dem Hermann-Mauguin-Symbol oder der Nummer die Aufstellung nicht eindeutig hervorgeht. ABA2 41 ABM2 39 AMA2 40 AMM2 38 A112/A 1503 A12/A1 1504 A2/AB 1504 A2/AC 1503 BB 901 BM 801 B11B 901 B11M 801 B112 501 B112/B 1501 B112/M 1201 B2 501 B2/B 1501 B2/M 1201 CC 902 CCCAS 6801 CCCAZ 6802 CCCM 66 CCC2 37 CM 802 CMCA 64 CMCM 63 CMC21 36 CMMA 67 CMMM 65 CMM2 35 C1C1 902 C1M1 802 C12/C1 1502 C12/M1 1202 C121 502 C2 502 C2/C 1502 C2/M 1202 C2221 20 C222 21 FDDDS 7001 FDDDZ 7002 FDDD 70 W FDD2 43 FD3-C 228 W FD3-CS 22801 FD3-CZ 22802 FD3-M 227 W FD3-MS 22701 FD3-MZ 22702 FD3-S 20301 FD3-Z 20302 FD3- 203 W FD3CS 22801 FD3CZ 22802 FD3C 228 W FD3MS 22701 FD3MZ 22702 FD3M 227 W FMMM 69 FMM2 42 FM3 202 FM3-C 226 FM3-M 225 FM3- 202 FM3C 226 FM3M 225 F222 22 F23 196 F4-3C 219 F4-3M 216 F4132 210 F432 209 IA3 206 IA3-D 230 IA3- 206 IA3D 230 IBAM 72 IBA2 45 IBCA 73 IMA2 46 1 - 57 - IMMA 74 IMMM 71 IMM2 44 IM3 204 IM3-M 229 IM3- 204 IM3M 229 I12/C1 1303 I2/C 1303 I212121 24 I213 199 I222 23 I23 197 I4 79 I4- 82 I4-C2 120 I4-M2 119 I4-2D 122 I4-2M 121 I4-3D 220 I4-3M 217 I4/MCM 140 I4/MMM 139 I4/M 87 I4CM 108 I4MM 107 I41 80 I41/A 88 W I41/ACD 142 W I41/ACDS 14201 I41/ACDZ 14202 I41/AMD 141 W I41/AMDS 14101 I41/AMDZ 14102 I41/AS 8801 I41/AZ 8802 I41CD 110 I41MD 109 I4122 98 I4132 214 I422 97 I432 211 PA3 205 PA3- 205 PB 701 PBAM 55 PBANS 5001 PBANZ 5002 PBA2 32 PBCA 6101 PBCM 57 PBCN 60 PBNM 6203 PC 702 PCAB 6102 PCA21 29 PCCA 54 PCCM 49 PCCN 56 PCC2 27 PCMN 6205 PM 6 W PMA2 28 PMB 602 PMC 601 PMCN 6206 PMC21 26 PMMA 51 PMMM 47 PMMNS 5901 PMMNZ 5902 PMMN 59 W PMM2 25 PMNA 53 PMNB 6204 PMN21 3101 PM3 200 PM3-M 221 PM3-N 223 PM3- 200 PM3M 221 PM3N 223 PNAM 6202 PNA21 3301 PNC2 30 PNMA 6201 PNNA 52 PNNM 58 PNNNS 4801 PNNNZ 4802 PNNN 48 W PNN2 34 PN21A 3302 PN3-M 224 W PN3-MS 22401 PN3-MZ 22402 PN3-N 222 W PN3-NS 22201 PN3-NZ 22202 PN3-S 20101 PN3-Z 20102 PN3- 201 W PN3MS 22401 PN3MZ 22402 PN3M 224 W PN3NS 22201 PN3NZ 22202 PN3N 222 W P1 1 P1- 2 P1C1 702 P1M1 602 P11B 701 P11M 601 P1121 401 P1121/B 1401 P1121/M 1101 P1121/N 1405 P112 301 P112/B 1301 P112/M 1001 P12/C1 1302 P12/M1 1002 P1211 402 P121 302 P121/A1 1403 P121/C1 1402 P121/M1 1102 P121/N1 1404 P2 3 W P2/B 1301 P2/C 1302 P2/MB 1002 P2/MC 1001 P2/M 10 W P2B 302 P2C 301 P21 4 W P21/A 1403 P21/B 1401 P21/C 1402 P21/M 11 W P21/MB 1102 P21/MC 1101 P21/NB 1404 P21/NC 1405 P21B 402 P21C 401 P21NB 3303 P21NM 3102 P21212 18 P212121 19 P213 198 P2221 17 P222 16 P23 195 P3 143 P3- 147 P3-C1 165 P3-M1 164 P3-1C 163 P3-1M 162 P3C1 158 P3M1 156 P31 144 P31C 159 P31M 157 P3112 151 P3121 152 P312 149 P32 145 P3212 153 P321 150 P3221 154 1 - 58 - P4 75 P4- 81 P4-B2 117 P4-C2 116 P4-M2 115 P4-N2 118 P4-2C 112 P4-2M 111 P4-21C 114 P4-21M 113 P4-3M 215 P4-3N 218 P4/MBM 127 P4/MCC 124 P4/MMM 123 P4/MNC 128 P4/M 83 P4/NBM 125 W P4/NBMS 12501 P4/NBMZ 12502 P4/NCC 130 W P4/NCCS 13001 P4/NCCZ 13002 P4/NMM 129 W P4/NMMS 12901 P4/NMMZ 12902 P4/NNC 126 W P4/NNCS 12601 P4/NNCZ 12602 P4/NS 8501 P4/NZ 8502 P4/N 85 W P4BM 100 P4CC 103 P4MM 99 P4NC 104 P41 76 P41212 92 P4122 91 P4132 213 P42 77 P42/M 84 P42/MBC 135 P42/MCM 132 P42/MMC 131 P42/MNM 136 P42/N 86 W P42/NBC 133 W P42/NBCS 13301 P42/NBCZ 13302 P42/NCM 138 W P42/NCMS 13801 P42/NCMZ 13802 P42/NMC 137 W P42/NMCS 13701 P42/NMCZ 13702 P42/NNM 134 W P42/NNMS 13401 P42/NNMZ 13402 P42/NS 8601 P42/NZ 8602 P42BC 106 P42CM 101 P42MC 105 P42NM 102 P4212 90 P42212 94 P4222 93 P422 89 P4232 208 P43 78 P43212 96 P4322 95 P432 207 P4332 212 P6 168 P6- 174 P6-C2 188 P6-M2 187 P6-2C 190 P6-2M 189 P6/MCC 192 P6/MMM 191 P6/M 175 P6CC 184 P6MM 183 P61 169 P6122 178 P62 171 P6222 180 P622 177 P63 173 P63/M 176 P63/MCM 193 P63/MMC 194 P63CM 185 P63MC 186 P6322 182 P64 172 P6422 181 P65 170 P6522 179 R3 146 W R3- 148 W R3-CH 16702 R3-CHR 16703 R3-CR 16701 R3-C 167 W R3-HR 14803 R3-H 14802 R3-MH 16602 R3-MHR 16603 R3-MR 16601 R3-M 166 W R3-R 14801 R3C 161 W R3CHR 16103 R3CH 16102 R3CR 16101 R3H 14602 R3HR 14603 R3M 160 W R3MHR 16003 R3MH 16002 R3MR 16001 R3R 14601 R32 155 W R32HR 15503 R32H 15502 R32R 15501 1 - 59 - Tabelle der Ionenradien ----------------------- Wird in den Befehlen DIST (s.S. 16) und PDIST (s.S. 17) der Parameter DMAX nicht spezifiziert, legt CRYSTIN die in dieser Tabelle aufgefuehrten Radien zugrunde. Daneben bilden die Radien die Basis der Abstands-Tests, die im ICSD-System bei der Datenerfassung routinemaessig durchgefuehrt werden. In diesem Zusammenhang entstehen fuer die besonders kleinen Atome C+4, D+1, H+1 und N+5 negative Inkremente. El Ox r(A) El Ox r(A) El Ox r(A) El Ox r(A) ----------- ----------- ----------- ----------- Ac 0 1.88 Ac +3 1.18 Ag 0 1.44 Ag +1 0.67 Ag +2 0.89 Ag +3 0.65 Al 0 1.43 Al +3 0.39 Am 0 1.73 Am +2 1.20 Am +3 1.01 Am +4 0.92 Am +5 0.69 Am +6 0.50 Ar 0 1.00 As -3 2.11 As -2 1.85 As -1 1.59 As 0 1.50 As +2 0.52 As +3 0.58 As +4 0.64 As +5 0.33 At +7 0.62 Au 0 1.44 Au +1 1.37 Au +2 1.11 Au +3 0.70 Au +5 0.70 B -3 1.22 B -2 1.06 B 0 0.95 B +1 0.58 B +2 0.40 B +3 0.02 Ba 0 2.24 Ba +2 1.34 Be 0 1.13 Be +2 0.17 Bi -2 1.70 Bi 0 1.70 Bi +1 1.45 Bi +2 1.16 Bi +3 0.96 Bi +5 0.74 Bk +3 0.96 Bk +4 0.93 Br -1 1.96 Br 0 1.11 Br +1 1.06 Br +3 0.82 Br +5 0.59 Br +7 0.39 C -4 1.77 C -2 1.38 C -1 1.10 C 0 0.86 C +1 0.79 C +2 0.60 C +3 0.55 C +4 -0.08 Ca 0 1.97 Ca +1 1.70 Ca +2 0.99 Cd 0 1.57 Cd +2 0.84 Ce 0 1.82 Ce +2 1.30 Ce +3 1.03 Ce +4 0.80 Cf +3 0.95 Cl -1 1.81 Cl 0 1.62 Cl +1 1.30 Cl +3 1.05 Cl +5 0.12 Cl +7 0.20 Cm 0 0.00 Cm +3 0.98 Cm +4 0.95 Co -1 1.30 Co 0 1.26 Co +1 0.80 Co +2 0.65 Co +3 0.52 Co +4 0.54 Cr 0 1.27 Cr +1 1.07 Cr +2 0.73 Cr +3 0.62 Cr +4 0.44 Cr +5 0.35 Cr +6 0.30 Cs 0 2.71 Cs +1 1.67 Cu 0 1.28 Cu +1 0.46 Cu +2 0.62 Cu +3 0.60 D -1 1.40 D 0 0.78 D +1 -0.24 Dy 0 1.77 Dy +2 1.10 Dy +3 0.91 Er 0 1.76 Er +1 1.50 Er +2 1.20 Er +3 0.88 Eu 0 2.04 Eu +2 1.17 Eu +3 0.95 Eu +4 0.65 F -1 1.15 F 0 0.64 F +7 0.08 Fe 0 1.27 Fe +1 0.84 Fe +2 0.61 Fe +3 0.49 Fe +4 0.54 Fe +6 0.30 Fr +1 1.80 Ga 0 1.40 Ga +1 1.14 Ga +2 0.88 Ga +3 0.47 Gd 0 1.80 Gd +1 0.91 Gd +2 0.94 Gd +3 0.94 Gd +4 1.00 Ge -4 2.72 Ge 0 1.40 Ge +2 0.73 Ge +3 0.63 Ge +4 0.40 H -1 1.40 H 0 0.78 H +1 -0.38 He 0 1.00 Hf 0 1.59 Hf +2 1.10 Hf +3 0.97 Hf +4 0.71 Hg 0 1.62 Hg +1 0.97 Hg +2 0.69 Ho 0 1.77 Ho +2 1.10 Ho +3 0.89 I -1 2.20 I 0 1.95 I +1 1.70 I +3 1.39 I +5 0.62 I +7 0.50 In 0 1.66 In +1 1.35 In +2 1.08 In +3 0.79 Ir 0 1.36 Ir +1 1.37 Ir +2 1.00 Ir +3 0.73 Ir +4 0.63 Ir +5 0.68 K 0 2.34 1 - 60 - K +1 1.33 Kr +2 0.74 La 0 1.87 La +1 1.40 La +2 1.27 La +3 1.06 La +4 1.01 Li 0 1.56 Li +1 0.59 Lu 0 1.73 Lu +2 1.20 Lu +3 0.85 Mg 0 1.60 Mg +2 0.49 Mn -1 1.06 Mn 0 1.32 Mn +1 0.88 Mn +2 0.67 Mn +3 0.58 Mn +4 0.54 Mn +5 0.55 Mn +6 0.27 Mn +7 0.26 Mo 0 1.40 Mo +1 1.00 Mo +2 0.92 Mo +3 0.67 Mo +4 0.65 Mo +5 0.63 Mo +6 0.42 N -3 1.48 N -2 1.29 N -1 1.10 N 0 0.80 N +1 0.59 N +2 0.37 N +3 0.16 N +4 0.15 N +5 -0.12 Na 0 1.91 Na +1 0.97 Nb 0 1.48 Nb +1 1.00 Nb +2 0.71 Nb +3 0.70 Nb +4 0.69 Nb +5 0.32 Nd 0 1.82 Nd +2 1.30 Nd +3 1.00 Nd +4 0.90 Ne 0 1.00 Ni 0 1.24 Ni +1 0.68 Ni +2 0.69 Ni +3 0.60 Ni +4 0.56 Np 0 1.58 Np +2 1.10 Np +3 1.04 Np +4 0.95 Np +5 0.80 Np +6 0.80 Np +7 0.71 O -2 1.21 O -1 0.93 O 0 0.66 Os 0 1.34 Os +1 1.20 Os +2 1.05 Os +4 0.63 Os +5 0.51 Os +6 0.33 Os +7 0.27 Os +8 0.20 P -3 2.17 P -2 1.20 P -1 1.59 P 0 1.30 P +1 1.01 P +2 0.73 P +3 0.44 P +4 0.40 P +5 0.17 Pa 0 1.61 Pa +3 1.13 Pa +4 0.98 Pa +5 0.89 Pb 0 1.75 Pb +2 0.94 Pb +4 0.77 Pd 0 1.37 Pd +1 0.59 Pd +2 0.64 Pd +3 0.76 Pd +4 0.62 Pm +3 0.98 Po 0 1.70 Po +2 1.40 Po +4 1.10 Po +6 0.67 Pr 0 1.83 Pr +2 1.00 Pr +3 1.01 Pr +4 0.78 Pt 0 1.39 Pt +2 0.80 Pt +3 0.73 Pt +4 0.63 Pt +5 0.58 Pt +6 0.50 Pu 0 1.64 Pu +2 0.90 Pu +3 1.00 Pu +4 0.80 Pu +5 0.70 Pu +6 0.60 Ra +2 1.43 Rb 0 2.50 Rb +1 1.47 Re 0 1.46 Re +1 1.23 Re +2 1.00 Re +3 0.77 Re +4 0.63 Re +5 0.52 Re +6 0.52 Re +7 0.40 Rh -1 1.54 Rh 0 1.34 Rh +1 0.82 Rh +2 0.75 Rh +3 0.67 Rh +4 0.62 Rh +5 0.55 Ru 0 1.32 Ru +2 0.90 Ru +3 0.68 Ru +4 0.62 Ru +5 0.52 Ru +6 0.37 Ru +7 0.54 S -2 1.84 S -1 1.44 S 0 1.04 S +1 1.26 S +2 0.87 S +3 0.62 S +4 0.37 S +5 0.34 S +6 0.12 Sb -3 2.44 Sb -2 2.16 Sb 0 1.60 Sb +2 0.83 Sb +3 0.76 Sb +4 0.69 Sb +5 0.61 Sb +6 0.75 Sc 0 1.64 Sc +1 1.36 Sc +2 1.09 Sc +3 0.73 Se -2 1.98 Se -1 1.77 Se 0 1.60 Se +1 1.39 Se +2 1.08 Se +4 0.50 Se +6 0.29 Si -4 2.72 Si -1 1.41 Si 0 1.34 Si +2 1.25 Si +3 1.17 Si +4 0.26 Sm 0 1.80 Sm +2 1.10 Sm +3 0.96 Sn 0 1.58 Sn +2 0.93 Sn +3 0.82 Sn +4 0.69 Sr 0 2.15 Sr +2 1.12 Ta 0 1.48 Ta +1 0.88 Ta +2 0.83 Ta +3 0.67 Ta +4 0.66 Ta +5 0.64 Tb 0 1.78 Tb +1 1.50 Tb +2 1.22 Tb +3 0.92 Tb +4 0.76 Tc 0 1.35 Tc +2 1.00 Tc +3 0.80 Tc +4 0.64 Tc +6 0.56 Tc +7 0.98 Te -2 2.21 Te -1 1.95 Te 0 1.70 Te +1 1.45 Te +2 1.20 Te +4 0.52 Te +6 0.56 Th 0 1.80 Th +2 0.80 Th +3 0.90 Th +4 1.00 Ti 0 1.45 Ti +2 0.86 Ti +3 0.67 Ti +4 0.53 Tl 0 1.73 Tl +1 1.47 Tl +3 0.88 Tm 0 1.75 Tm +2 1.16 Tm +3 0.87 U 0 1.55 U +1 1.40 U +2 1.30 U +3 1.06 U +4 0.97 U +5 0.76 U +6 0.45 V 0 1.35 V +1 1.02 1 - 61 - V +2 0.79 V +3 0.64 V +4 0.59 V +5 0.36 W 0 1.41 W +2 0.80 W +3 0.75 W +4 0.65 W +5 0.66 W +6 0.41 Xe +2 1.10 Xe +4 0.83 Xe +6 0.55 Xe +8 0.40 Y 0 1.80 Y +1 1.11 Y +2 1.30 Y +3 0.89 Yb 0 1.94 Yb +2 0.90 Yb +3 0.86 Zn 0 1.39 Zn +2 0.60 Zr 0 1.60 Zr +1 1.42 Zr +2 1.21 Zr +3 0.89 Zr +4 0.72 1 - 62 - Liste der Verbindungsklassen ---------------------------- Im folgenden sind die im Cambridge Crystallographic Data File verwendeten "Chemical Classes" mit den zugehoerigen Kennzahlen aufgefuehrt (aus: Cambridge Crystallographic Files, User Manual, Crystallographic Data Centre, Cambridge, England (May 1976)). 1 Aliphatic Carboxylic Acid Derivatives 2 Aliphatic Carboxylic Acid Salts (Ammonium, Ia, IIa Metals) 3 Aliphatic Amines 4 Aliphatic (N and S) Compounds 5 Aliphatic Miscellaneous 6 Enolates (Aliphatic and Aromatic) 7 Nitriles (Aliphatic and Aromatic) 8 Urea Compounds (Aliphatic and Aromatic) 9 Nitrogen-Nitrogen Compounds (Aliphatic and Aromatic) 10 Nitrogen-Oxygen Compounds (Aliphatic and Aromatic) 11 Sulphur and Selenium Compounds 12 Carbonium Ions, Carbanions, Radicals 13 Benzoic Acid Derivatives 14 Benzoic acid Salts (Ammonium, Ia, IIa Metals) 15 Benzene Nitro Compounds 16 Anilines 17 Phenols and Ethers 18 Benzoquinones 19 Benzene Miscellaneous 20 Monocyclic Hydrocarbons (3,4,5-Membered Rings) 21 Monocyclic Hydrocarbons (6-Membered Rings) 22 Monocyclic Hydrocarbons (7,8-Membered Rings) 23 Monocyclic Hydrocarbons (9- and Higher-Membered Rings) 24 Naphthalene Compounds 25 Naphthoquinones 26 Anthracene Compounds 27 Hydrocarbons (2 Fused Rings) 28 Hydrocarbons (3 Fused Rings) 29 Hydrocarbons (4 Fused Rings) 30 Hydrocarbons (5 or More Fused Rings) 31 Bridged Ring Hydrocarbons 32 Hetero-Nitrogen (3,4,5-Membered Monocyclic) 33 Hetero-Nitrogen (6-Membered Monocyclic) 34 Hetero-Nitrogen (7- and Higher-Membered Monocyclic) 35 Hetero-Nitrogen (2 Fused Rings) 36 Hetero-Nitrogen (More than 2 Fused Rings) 37 Hetero-Nitrogen (Bridged Ring Systems) 38 Hetero-Oxygen 39 Hetero-Sulphur and Hetero-Selenium 40 Hetero- (Nitrogen and Oxygen) 41 Hetero- (Nitrogen and Sulphur) 42 Hetero-Mixed Miscellaneous 43 Barbiturates 44 Pyrimidines and Purines 45 Carbohydrates 46 Phosphates 47 Nucleosides and Nucleotides 48 Amino-Acids and Peptides 49 Porphyrins and Corrins 1 - 63 - 50 Antibiotics 51 Steroids 52 Monoterpenes 53 Sesquiterpenes 54 Diterpenes 55 Sesterterpenes 56 Triterpenes 57 Tetraterpenes 58 Alkaloids 59 Miscellanous Natural Products 60 Molecular Complexes 61 Clathrates 62 Boron Compounds 63 Silicon Compounds 64 Phosphorous Compounds 65 Arsenic Compounds 66 Antimony and Bismuth Compounds 67 Groups Ia and IIa Compounds 68 Group III Compounds 69 Germanium, Tin, Lead Compounds 70 Tellurium Compounds 71 Transition Metal-C Compounds 72 Metal Pi-Complexes (Open-Chain) 73 Metal Pi-Complexes (Cyclopentadiene) 74 Metal Pi-Complexes (Arene) 75 Metal Pi-Complexes (Miscellaneous Ring Systems) 76 Metal Complexes (Ethylenediamine) 77 Metal Complexes (Acetylacetone) 78 Metal Complexes (Salicylic Derivates) 79 Metal Complexes (Thiourea) 80 Metal Complexes (Thiocarbamate or Xanthate) 81 Metal Complexes (Carboxylic Acid) 82 Metal Complexes (Amino-Acid) 83 Metal Complexes (Nitrogen Ligand) 84 Metal Complexes (Oxygen Ligand) 85 Metal Complexes (Sulphur or Selenium Ligand) 86 Metal Complexes (P, As or Sb Ligand)