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Schakal ist ein Programm zur Visualisierung von Molekülen
und Gitterstrukturen. Folgende Tabelle gibt an,
auf welchen Plattformen Schakal verfügbar ist.
Schakal97
bietet neben der reinen Konsolensteuerung eine graphische
Benutzeroberfläche. Weiterhin wurden gegenüber der alten
Version zahlreiche Bugs beseitigt
| Version |
Rechnername |
Betriebssystem |
Aufruf |
| Schakal97 |
dialog, campfire |
SUN, Solaris 2.6 |
/vol/chemie/bin/schakal |
|
sgi1, pi1 |
SGI, Irix 6.2 |
/vol/chemie/bin/schakal |
|
|
Linux (glibc) |
/vol/chemie/bin/schakal |
Offensichtlich gibt es Probleme bei einigen Linux-Versionen. Benötigt
wird eine libf2c.so.0 (Red Hat 5.x und SuSE 5.3ff haben sie) was ein
installiertes f2c-Paket (Fortran 77 nach C Übersetzung) erfordert. Wenn
es Probleme gibt das Programm aus dem AFS zu nutzen gibt es auch eine
Version zum Selberkompilieren (s.o.).
Benutzung von Schakal97
Vor dem ersten Aufruf ist es notwendig, ein Arbeitsverzeichnis, in dem
sich einige Schakal-spezifische Dateien befinden müssen, zu erstellen.
Diese Arbeit wird mit folgendem Aufruf erledigt:
/vol/chemie/bin/uschak
Es wird nach einem frei wählbaren Verzeichnisnamen gefragt. Anschließend
werden in dieses Verzeichnis, z.B. BunteBilder, die benötigten
Dateien kopiert. Hierin wird ein weiteres Unterverzeichnis BunteBilder/dat/
erstellt, in dem die Schakal-Inputfiles mit den Atomlagen abgelegt werden
(*.dat). In der Datei BunteBilder/sch97.ini können
die benutzerspezifischen Pfade gegebenenfalls angepaßt werden. Sind
diese Vorarbeiten einmal erledigt, so kann Schakal97, nach dem Wechsel
in das Arbeitsverzeichnis BunteBilder, wie folgt aufgerufen werden:
/vol/chemie/bin/schakal
Alle Befehle können in der Schakal-Textkonsole oder per Menü
eingegeben werden. Über die vielfältigen Möglichkeiten
informiert das Handbuch (s.u.). Eine typische Schakal-Sitzung sei im
folgenden erläutert:
- Einlesen der Atomlagen: u i
fragt nach dem Name des Input-Files. Dieser sollte unter
BunteBilder/dat liegen. Die Endung .dat darf nicht
mit angegeben werden. Nach dem Aufruf von uschak wird bei
jedem Benutzer eine Beispiel-Datei ex1.dat abgelegt. Wollen
Sie diese laden, so geben Sie also ex1 ein.
- Anschauen: x
erzeugt die Grafik auf dem Bildschirm. Wesentlich schöner – aber
auch rechenintensiver – wird die Grafik nach folgender Kombination:
g c (große Kugeln)
g s (mit Schatten)
x
- Ausgabe in eine Grafik-Datei
Das erstellte Bild kann zur Weiterverarbeitung in Grafik- oder Textprogrammen
im tif-Format gespeichert werden. Nach Eingabe des Befehls:
u s
wird die Grafikdatei Name.tif im Unterverzeichnis sif/
abgelegt. Eine Postscript-Datei zur Ausgabe des Bildes auf einem Drucker
wird mit folgendem Befehl erzeugt:
g d 6 1
x
Die Datei Name.ps befindet sich anschließend im Unterverzeichnis
spf/
- Verlassen: q
beendet das Programm.
Beim Arbeiten mit virtuellen Bildschirmen, wie sie manche window
manager anbieten, ist zu beachten, daß die dargestellte Graphik
u.U. nicht mehr zu sehen ist, wenn man zwischendurch auf einen anderen
virtuellen Bildschirm schaltet. Durch ein einfaches
x wird
die Graphik neu berechnet und dargestellt.
PC-Version
Auf Anfrage ist bei den Betreuern eine PC-Version von Schakal97
erhältlich. Hierbei sind Versionen für die Betriebssysteme
MS-DOS, Windows 3.x, Windows 95,
Windows NT und Linux verfügbar.
Dokumentation und Hilfe
Handbücher
Das folgende Handbuch kann bei den Betreuern im Rechenzentrum,
Robert-Koch-Straße 10, ausgeliehen werden:
- Keller, E., Schakal 97, Kristallographisches Institut, Universität
Freiburg (1997).
Im Dispatch erhältlich.
Online-Manual
Alle Befehle, die in der (deutschen) Manpage
der Vorgängerversion 92 beschrieben sind, können im Textfenster
der Version 97 weiterhin verwendet werden. Zur Laufzeit des Programmes
kann weiterhin das Online-Manual aufgerufen werden. Hierzu gibt man
lediglich "0" im Textfenster ein.
Schakal-Homepage in Freiburg
Home Page des Schakal-Autors
Dr. E. Keller
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chemie-software@rrz.uni-koeln.de