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Schakal ist ein Programm zur Visualisierung von Molekülen
und Gitterstrukturen.
Parallel zu Schakal97
läuft auf den Plattformen SUN Solaris (starfire, campfire) und
sgi IRIX (sgi1) Schakal99. Für Linux ab Version 2.2 liegt Schakal nur
in der neueren 99-er Version vor. Diese Anleitung gilt auch für Schakal97,
wobei man dabei einfach die 99 weglässt (also z.B. schakal
statt schakal99 oder uschak statt uschak99).
Es gibt aber noch eine etwas ältere Anleitung für Schakal97.
Der Autor von Schakal,
E. Keller, schreibt
hier (unter anderem!):
"SCHAKAL 99 differs from SCHAKAL 97 mainly by the following items:
Some bugs removed (see
BUGS section) and some others (hitherto
unknown) added."
Hinzu kommen andere Punkte, wie verbesserte Rotations- und Flip- Funktionen oder die Möglichkeit
zur Integration eigener Kommandos in die Benutzeroberfläche.
Die Einrichtung von Schakal99 erfolgt analog zur Vorgängerversion.
Einrichtung von Schakal99
Vor dem ersten Aufruf ist es notwendig, ein Arbeitsverzeichnis, in dem
sich einige Schakal-spezifische Dateien befinden müssen, zu erstellen.
Wechseln Sie in das Verzeichnis, unter welchem das "Schakal-Systemverzeichnis"
angelegt werden soll.
Beispiel: Schakal soll im Verzeichnis $HOME/schakal/sch99 ($HOME
entspricht der Tilde "~", also "~/schakal/sch99") installiert werden
Wechsel in das eigene home-Verzeichnis:
cd ~
erzeugen des Verzeichnisses $HOME/schakal:
mkdir schakal
und Wechsel dorthin:
cd schakal
mit pwd kann man überprüfen, ob man sich in diesem Verzeichnis
befindet.
Von $HOME/schakal aus wird die Initialisierung von Schakal99 mit dem Befehl
/vol/chemie/bin/uschak99
angestoßen.
Es wird nach einem frei wählbaren Verzeichnisnamen gefragt. Hier also
sch99
Anschließend
werden die benötigten Dateien in dieses Verzeichnis kopiert. Hierin wird (unter anderem) ein
weiteres Unterverzeichnis sch99.dat/
erstellt, in dem die Schakal-Inputfiles mit den Atomlagen abgelegt werden
(*.dat). In der Datei schakal/sch99/sch99.ini können
die benutzerspezifischen Pfade gegebenenfalls angepaßt werden. Sind
diese Vorarbeiten einmal erledigt, so kann Schakal99, nach dem Wechsel
in das Arbeitsverzeichnis sch99, wie folgt aufgerufen werden:
/vol/chemie/bin/schakal99
Benutzung
Alle Befehle können in der Schakal-Textkonsole oder per Menü
eingegeben werden. Über die vielfältigen Möglichkeiten
informiert das Handbuch (s.u.). Eine typische Schakal-Sitzung sei im
folgenden erläutert:
Einlesen der Atomlagen: u i fragt nach dem Name des Input-Files. Dieser sollte unter
sch99.dat liegen. Die Endung .dat darf nicht
mit angegeben werden. Nach dem Aufruf von uschak wird bei
jedem Benutzer eine Beispiel-Datei ex1.dat abgelegt. Wollen
Sie diese laden, so geben Sie also ex1 ein.
Anschauen: x erzeugt die Grafik auf dem Bildschirm. Wesentlich schöner – aber
auch rechenintensiver – wird die Grafik nach folgender Kombination: g c (große Kugeln) g s (mit Schatten) x
Ausgabe in eine Grafik-Datei
Das erstellte Bild kann zur Weiterverarbeitung in Grafik- oder Textprogrammen
im tif-Format gespeichert werden. Nach Eingabe des Befehls: u s wird die Grafikdatei Name.tif im Unterverzeichnis sif/
abgelegt. Eine Postscript-Datei zur Ausgabe des Bildes auf einem Drucker
wird mit folgendem Befehl erzeugt: g d 6 1
x Die Datei Name.ps befindet sich anschließend im Unterverzeichnis
spf/
Verlassen: q beendet das Programm.
Beim Arbeiten mit virtuellen Bildschirmen, wie sie manche window
manager anbieten, ist zu beachten, daß die dargestellte Graphik
u.U. nicht mehr zu sehen ist, wenn man zwischendurch auf einen anderen
virtuellen Bildschirm schaltet. Durch ein einfaches x wird
die Graphik neu berechnet und dargestellt.
PC-Version
Auf Anfrage ist bei den Betreuern eine PC-Version von Schakal99
erhältlich. Hierbei sind Versionen für die Betriebssysteme
Windows 3.x, Windows 95/98/NT und Linux verfügbar.
Dokumentation und Hilfe
Handbücher
Online-Manual
Alle Befehle, die in der (deutschen) Manpage
der Vorgängerversion 92 beschrieben sind, können im Textfenster
der Version 97/99 weiterhin verwendet werden. Zur Laufzeit des Programmes
kann weiterhin das Online-Manual aufgerufen werden. Hierzu gibt man
lediglich "0" im Textfenster ein.
Diese Informationen sind auch als Textfile erhältlich: