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Zu den Kurzbiographien
AUTOR/AUTHOR: Thomas Klein
TITEL: Determinanten der Sportaktivität und der Sportart im Lebenslauf
QUELLE/SOURCE: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 61, 2009, S. 1-32.
ZUSAMMENFASSUNG: Der Beitrag untersucht die Einflüsse der Schichtzugehörigkeit, des beruflichen und familiären Lebenslaufs, eines Wohnortwechsels, des Alters, der Generationszugehörigkeit und des Geschlechts auf die sportliche Aktivität. Dabei erlaubt eine längsschnittliche, lebenslaufbezogene Analyse zwischen den (oft unterschiedlichen!) Bedingungen für die (Wieder-) Aufnahme einer Sportaktivität und denen für ihre Beendigung zu unterscheiden. Der Beitrag differenziert zudem zwischen einer Vielzahl von Sportarten, wodurch unterschiedliche Motivationen und Barrieren des Sporttreibens beleuchtet werden. Datengrundlage ist eine retrospektive Repräsentativbefragung von 50- bis 70-Jährigen in Baden-Württemberg. Die Ergebnisse zeigen, dass höhere Bildung die Sportaktivität erhöht, während sich eine körperlich anstrengende Arbeit und bei Frauen auch Kindererziehung reduzierend auswirkt. Für den Bildungseinfluss zeigt sich eher kulturelles als ökonomisches Kapital ausschlaggebend. Weitere Faktoren wie Erwerbstätigkeit, Partnerschaft, Wohnortwechsel sowie Alter und Kohortenzugehörigkeit haben eher komplexere Auswirkungen auf die Sportaktivität. Eine Erwerbstätigkeit reduziert zwar die Einstiegsrate in sportliche Aktivität, ebenso aber auch die Ausstiegsrate. Eine Partnerschaft begünstigt zwar die Verbreitung sportlicher Aktivität, dennoch erhöht aber der Beginn einer Partnerschaft auch die Ausstiegsrate. Ein Wohnortwechsel ist sowohl Anlass, mit einer Sportaktivität zu beginnen, als auch für einen drop out. Zunehmendes Alter geht erstaunlicherweise bis in einen Altersbereich von über 50 Jahren mit einer zunehmenden Verbreitung sportlicher Aktivität einher, besonders bei Frauen. Die Analysen zu den sportartspezifischen sozialen Unterschieden der Sportaktivität können im Rahmen von Gesundheitsprogrammen dazu beitragen, wissenschaftlich begründete Empfehlungen zur Förderung jeweils spezifischer sportlicher Aktivität in unteren Bildungsschichten, in höheren Altersgruppen und in anderen Sozialgruppen zu geben, deren Lebensstil eher inaktiv ist.
SCHLÜSSELWÖRTER: Sportaktivität, Sportarten, Lebenslauf, Lebensstil
TITLE: Determinants of exercise level and type in a life-course perspective
ABSTRACT: This paper investigates the impact of social class, occupational and family lifecourse, relocation, age, generation and gender on exercise. Longitudinal, life course-oriented analysis enables identification of the (often diverse) conditions for (re-)uptake and discontinuation of exercise. The paper takes a detailed look at different types of exercise, enabling exploration of the various motivating influences and barriers involved. The database is a retrospective representative survey of the 50 to 70 year old population of Baden-Württemberg, Germany. The results show that higher educational qualifications are associated with higher levels of exercise, whereas manual labor and – among women – childcare are associated with lower levels of exercise. With respect to the impact of education, cultural rather than economic capital seems to be the determining influence. Other factors – (un-)employment, partnership, relocation, age and cohort – tend to have more complex effects on exercise. Though being a member of the workforce reduces the likelihood of starting to exercise, it also reduces the likelihood of dropping out. Though partnership encourages the dissemination of exercise, initiation of a relationship is also associated with a higher incidence of discontinuation . Relocation prompts both initiation and discontinuation of exercise. Surprisingly, up to the over-50 age group, increasing age is associated with an increased prevalence of physical activity, especially among women. The results of analysis of social differences in terms of types of physical activity can be used in health programs to provide scientifically founded recommendations for the promotion of specific types of physical activity for lower educational groups, seniors, and other social groups whose lifestyle tends to be inactive.
KEYWORDS: Physical activity, Exercise, Sports, Life-course, Lifestyle
KORRESPONDENZANSCHRIFT/ADDRESS: Thomas Klein. Institut für Soziologie, Universität Heidelberg, Bergheimer Str. 58, 69115 Heidelberg, Deutschland
E-Mail:thomas.klein@soziologie.uni-heidelberg
AUTOR/AUTHOR: Gerd Nollmann
TITEL: Working Poor: Eine vergleichende Längsschnittstudie für Deutschland und die USA
QUELLE/SOURCE: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 61, 2009, S. 33-55.
ZUSAMMENFASSUNG: Die Studie vergleicht relative Armutsrisiken trotz Arbeit in den USA und Deutschland. Die These lautet, dass die Tendenzen von Armutsrisiken trotz Arbeit sowohl als Folge des makrostrukturellen Wandels von der Industrie- zur post-industriellen Dienstleistungsgesellschaft als auch des mikrostrukturellen Wandels der privaten Haushalte aufgefasst werden können. Aus dieser doppelten Rückbindung der Analysen werden die leitenden Hypothesen abgeleitet und mit dem Sozio-ökonomischen Panel für Deutschland und der Panel Study of Income Dynamics für die USA getestet. Sowohl in den USA als auch in Deutschland sind Armutsrisiken trotz Arbeit im Zeitablauf gestiegen. Gemeinsam ist den Ländern die sukzessive Entwertung auch der Vollzeitstellen durch das zunehmende Sektorrisiko, das auch in Deutschland von unten in den Vollzeitarbeitsmarkt hineinwächst. Während die hohen Kinderzahlen in den USA die dortigen Risiken steigern, werden die deutschen Risiken von den Hürden zwischen Teilzeit- und Vollzeithaushalten bestimmt, was sich wiederum besonders negativ auf junge Haushalte und Alleinerziehende auswirkt.
SCHLÜSSELWÖRTER: Armut, Einkommensverteilung, Dienstleistungsgesellschaft, Homogamie, große Kehrtwende, Dienstleistungsproletariat
TITLE: Working poor: A comparative event history analysis of the United States and Germany
ABSTRACT: The study compares relative risks of working poor in the US and Germany. The risk of working poor is assumed to be a consequence of both the macro-structural change towards postindustrial service societies and the micro-structural change of private households. From this twofold perspective, the guiding hypotheses are developed and then tested with the German Socio-Economic Panel (GSOEP) and the Panel Study of Income Dynamics (PSID). The risk of working poor has increased both in Germany and the United States. Both commonalities and marked differences appear: Whereas high numbers of children dominate risks in the US, the German risk-set is determined by the hurdle between part-time and fulltime households, which disadvantages young and lone parents particularly. A common development is the successive devaluation of fulltime employment by sector risks which are growing into the fulltime labour market even in Germany.
KEYWORDS: Poverty, Income distribution, Service society, Homogamy, Great u-turn, Service proletariat
KORRESPONDENZANSCHRIFT/ADDRESS: Gerd Nollmann, Institut für Soziologe, Medien und Kulturwissenschaft, Abteilung I: Soziologie, Universität Karlsruhe, Schlossbezirk 12, Geb. 20.12, 76131 Karlsruhe, Deutschland
E-Mail: gerd.nollmann@soziologie.uni-karlsruhe
AUTOR/AUTHOR: Frank Berner / Lutz Leisering / Petra Buhr
TITEL: Innenansichten eines Wohlfahrtsmarkts. Strukturwandel der privaten Altersvorsorge und die Ordnungsvorstellungen der Anbieter
QUELLE/SOURCE: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 61, 2009, S. 56-89.
ZUSAMMENFASSUNG: Die Rentenreform 2001, bekannt als „Riesterreform“, hat die Alterssicherung in Deutschland neu geordnet. Privater Altersvorsorge wird ein höherer Stellenwert zugemessen. Damit rekurriert die Politik auch im Feld der Alterssicherung auf Wettbewerbs- und Marktstrukturen, wie sie es zuvor etwa in der sozialen Pflegeversicherung oder in öffentlichen Infrastrukturbereichen wie Gas und Elektrizität getan hat. Im Sozialbereich geht eine solche Privatisierung in Deutschland meist mit einer ausgeprägten sozialstaatlichen Rahmung der Märkte einher, die dadurch zu „Wohlfahrtsmärkten“ werden. Die private Altersvorsorge ist der jüngste derartige Fall. Neu an diesem Fall ist, dass es erstmals Finanzmärkte sind, die politisch für Wohlfahrtszwecke in Dienst genommen werden, und dass dies im legitimatorisch sensibelsten Bereich des deutschen Sozialstaats, der Alterssicherung, geschieht. Wir deuten diese Veränderung der Alterssicherung als Wandel des sozialen Kapitalismus in Deutschland. Empirisch fragen wir nach der Struktur des neu entstehenden Wohlfahrtsmarkts und den Einstellungen der Anbieter von Vorsorgeprodukten, basierend auf einem Survey. Die Befunde sind: (1) Eine marktliche Produktion des Wohlfahrtsguts „Einkommenssicherheit im Alter“ ist nur in Form eines komplexen Arrangements von drei Märkten – Altersvorsorgemärkte, Finanzmärkte, Beratungsmärkte – möglich. (2) In der Folge der Riester-Reform ist in Deutschland ein neuer Wohlfahrtsmarkt entstanden, ein Altersvorsorgemarkt. Dieser Markt hat sich aus dem allgemeinen Markt für Vermögensbildung ausdifferenziert und bringt neue Akteure, Produkte und Wettbewerbskonstellationen mit sich. Der neue Markt ist politisch geschaffen und gestaltet. (3) Am Altersvorsorgemarkt verknüpfen sich marktliche und sozialstaatliche Handlungsorientierungen. Die Anbieter verstehen ihr Geschäft auch als Beitrag zur sozialen Sicherheit und erkennen die Marktstrukturierungsleistungen des Staates an.
SCHLÜSSELWÖRTER: Märkte, Alterssicherung, Sozialpolitik, Privatisierung, Finanzmärkte, Regulierung, Kapitalismus
TITLE: Inside a welfare market. Private pension markets in Germany: structural changes and the perceptions of the providers
ABSTRACT: The 2001 pension reform act (“Riester reform”) has recast old-age security in Germany by placing more emphasis on private provisions. The new policy draws on markets and competitive structures in social welfare, as done earlier in long-term care and in public utilities. In the social welfare sector in Germany, such privatisation mostly goes hand in hand with a farreaching “social” regulation of markets. Old-age pensions are the most recent case in point. For the first time, financial markets figure as welfare markets. This is done in the politically most sensitive sector of the German welfare state, old-age security. In theoretical terms, we interpret the change as a structural transformation of German “social capitalism”. Empirically, we investigate the structure of the new welfare market and the attitudes of the providers, based on a survey of all providers of private pensions in Germany. The findings include: (1) Markets can produce the welfare good “income security in old-age” only by way of a complex arrangement of three markets – financial markets, pension markets and markets for financial consultancy services. (2) The pension reform of 2001 has given rise to a new welfare market: an old-age pension market as a distinct sub sector of the wider market for financial investment and saving. The pension market constitutes a new field of business, with new actors, new products and new arenas of competition. The new market is created and shaped by politics. (3) The new private pension market combines market principles with welfare state principles . The providers conceive of their business as contributing to social security, and they recognise that the state sustains and structures the market.
KEYWORDS: Markets, Pensions, Social policy, Privatisation, Financial markets, Regulation, Capitalism
KORRESPONDENZANSCHRIFT/ADDRESS: Frank Berner, Deutsches Zentrum für Altersfragen, Manfred-von-Richthofen-Straße 2, 12101 Berlin, Deutschland
E-Mail: frank.berner@dza.de
KORRESPONDENZANSCHRIFT/ADDRESS: Lutz Leisering, Fakultät für Soziologie, Universität Bielefeld, Postfach 10 01 31, 33501 Bielefeld, Deutschland
E-Mail: lutz.leisering@uni-bielefeld.de
KORRESPONDENZANSCHRIFT/ADDRESS: Petra Buhr, Institut für empirische und angewandte Soziologie (EMPAS), Universität Bremen, Celsiusstraße, FVG-Mitte, 28359 Bremen, Deutschland
E-Mail: Pbuhr@empas.uni-bremen.de
AUTOR/AUTHOR: Felix Wolter / Jürgen Schiener
TITEL: Einkommenseffekte beruflicher Weiterbildung. Empirische Analysen auf BAsis des Mikrozensus-Panels
QUELLE/SOURCE: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 61, 2009, S. 90-117.
ZUSAMMENFASSUNG: Die Forderung nach lebenslangem Lernen und ständiger Weiterbildung wird erhoben, ohne dass bisher zufriedenstellend geklärt ist, welche Erträge derartige Maßnahmen überhaupt nach sich ziehen. Aufbauend auf humankapitaltheoretischen Argumenten, die um eine signal- und spieltheoretische Perspektive erweitert werden, untersucht der Beitrag auf Basis der aktuell verfügbaren Längsschnittdaten des Mikrozensus-Panels 1996–1998 individuelle Einkommenseffekte beruflicher Weiterbildung in West- und Ostdeutschland. Ein Problem bei der Ermittlung kausaler Weiterbildungseffekte ist ein Selektionseffekt durch unbeobachtete Heterogenität, welcher in konventionellen Analyseverfahren zu einer Überschätzung der Erträge führt. Eine Möglichkeit der Kontrolle besteht in den neueren Fixed- und Random-Effects-Modellen, die hinsichtlich der Weiterbildungsthematik erläutert und empirisch gegenübergestellt werden. Als Ergebnis zeigen sich tendenziell signifikant positive, aber hinsichtlich ihrer Höhe nur geringe Einkommenseffekte. Während keine geschlechtsspezifischen Ungleichheiten festzustellen sind, deuten Analysen nach Alter, Qualifikation und Landesteil darauf hin, dass sich Weiterbildung bei weitem nicht für alle betrachteten Gruppierungen in Form einer Einkommenssteigerung auszahlt. Damit relativieren die Ergebnisse auch die Bedeutung der vielfach festgestellten Ungleichheiten im Zugang zur beruflichen Weiterbildung für den Prozess der Statuszuweisung insgesamt.
SCHLÜSSELWÖRTER: berufliche Weiterbildung, Qualifikation, soziale Ungleichheit, Selektionseffekt, unbeobachtete Heterogenität, Einkommen
TITLE: Income effects of vocational further training – Empirical analyses based on german mikrozensus panel data
ABSTRACT: The claim for lifelong learning or vocational further training is most often set out without having clarified satisfactorily the individual gains which result from training activities. Based on human capital theory, which we extend by arguments from signaling- and game theory, the paper investigates for western and eastern Germany individual returns of training on income with longitudinal data (1996–1998) from the recently available “Mikrozensus-Panel”. A problem in identifying causal training effects is a selection bias caused by unobserved heterogeneity which – using conventional methods – leads to overestimation of the effects. Fixed- and Random-Effects-Models – which we discuss and confront empirically regarding the training issue – present a method for controlling the selection bias. The results show evidence for positive and significant training effects on income, although the actual amount of income growth is low. Whereas no differences by sex were found, separate analyses by age, skill levels and region indicate that not all of the subgroups benefit positively from further training activities. Therefore, the findings relativize the importance of social inequalities in the access to further training for the process of status attainment in general.
KEYWORDS: Further vocational training, Skills, Social inequalities, Selection bias, Unobserved heterogeneity, Income
KORRESPONDENZANSCHRIFT/ADDRESS: Felix Wolter, Institut für Soziologie, Abteilung Organisation von Arbeit und Betrieb, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Colonel-Kleinmann-Weg 2, 55099 Mainz, Deutschland
E-Mail: felix.wolter@uni-mainz.de
KORRESPONDENZANSCHRIFT/ADDRESS: Jürgen Schiener, Institut für Soziologie, Abteilung Organisation von Arbeit und Betrieb, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Colonel-Kleinmann-Weg 2, 55099 Mainz, Deutschland
E-Mail: juergen.schiener@uni-mainz.de
AUTOR/AUTHOR: Johannes Kopp
TITEL: Wie verändert sich die häusliche Arbeitsteilung im Eheverlauf - oder: was kann man wie schlussfolgern? Einige späte Anmerkungen zu einem Beitrag von Florian Schulz und Hans-Peter Blossfeld
QUELLE/SOURCE: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 61, 2009, S. 118-123.
ZUSAMMENFASSUNG: Mit Hilfe des Bamberger Ehepaarpanels untersuchen Schulz und Blossfeld (2006) die Veränderungen der häuslichen Arbeitsteilung und stellen dabei eine zunehmende Traditionalisierung fest. Als Ergebnis ihrer Analysen konstatieren sie ein Scheitern der ökonomischen Theorie der Familie. Dieser Befund ist aus drei Gründen anzweifelbar: erstens wurde als abhängige Variable die zunehmende Beteiligung der Männer an der Hausarbeit gewählt, die jedoch die vermuteten Prozesse nur äußerst ungenügend widerspiegelt. Zweitens wurde bei der Analyse vor allem die Bildungsrelation betrachtet, nicht aber deren Veränderung. Dies wäre jedoch theoretisch notwendig, um Veränderungen der Hausarbeit zu untersuchen. Drittens schließlich erzwingt das verwendete Analysemodell mehrere Vereinfachungen, die die Interpretation der Ergebnisse erschweren. Die Einwände sollen nicht als ideologische Verteidigung der ökonomischen Theorie der Familie verstanden werden, die nachvollziehbare Kritik von Schulz und Blossfeld an diesen Überlegungen bedarf jedoch eines anderen Vorgehens.
SCHLÜSSELWÖRTER: Familie, Ehepaare, Arbeitsteilung, ökonomische Theorie, Modellierung
TITLE: How does the division of domestic labor change in the course of marriage – or: How to conclude what? Some really late remarks to a contribution by Florian Schulz and Hans-Peter Blossfeld
ABSTRACT: Using the Bamberg study of married couples Schulz and Blossfeld (2006) analyze the change in the division of domestic labor and see a trend toward traditionalization. Hereby the economic theory of the family should be falsified. This result is critized in three perspectives: first, a stronger participation of men is used as the dependent variable whereby the interesting processes are misspecified. Second, only the educations of men and women, but not changes in education are looked at which would be necessary to test the economic theory. Third, the used statistical model makes some simplifications necessary which hardens the interpretation of the empirical results. With all these critics the economic theory of the family should not be defended blindly, but a test of this theory is not possible in the manner tried here.
KEYWORDS: Family, Couples, Division of labor, Economic theory, Modelling of social processes
KORRESPONDENZANSCHRIFT/ADDRESS: Johannes Kopp, TU Chemnitz, Professur für empirische Sozialforschung, Institut für Soziologie, Thüringer Weg 9, 09107 Chemnitz, Deutschland
E-Mail: johannes.kopp@phil.tu-chemnitz.de
AUTOR/AUTHOR: Florian Schulz / Hans-Peter Blossfeld
TITEL: Enttraditionalisierung und Traditionalisierung der Arbeitsteilung im Haushalt. Beide Seiten sind wichtig. Eine Antwort auf Johannes Kopp
QUELLE/SOURCE: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 61, 2009, S. 124-128.
ZUSAMMENFASSUNG: Mit diesem Beitrag antworten wir auf die konstruktive Kritik von Johannes Kopp. Dabei verdeutlichen wir, dass unsere in der KZfSS 58 (1), 2006 veröffentlichte Analyse der theoriegeleitete Ausgangspunkt weiterer Untersuchungen zur Dynamik der Arbeitsteilung im Eheverlauf ist, und wir genau die von Kopp geforderten Analysen bereits in einer zweiten Studie durchgeführt haben.
SCHLÜSSELWÖRTER: Hausarbeit, Arbeitsteilung, Längsschnittanalyse, Traditionalisierung, Enttraditionalisierung
TITLE: Equalization and traditionalization of the division of housework. Both processes are important – An answer to Johannes Kopp
ABSTRACT: With this contribution we reply to the constructive feedback of Johannes Kopp. In doing so, we clarify that our paper “How does the division of labor change in the course of marriage” (KZfSS 58 (1), 2006) was the theoretical starting point for further longitudinal analyses of the division of housework. In a second study, though, we already conducted the analyses requested by Kopp.
KEYWORDS: Housework, Division of labor, Longitudinal research, Traditionalization, Equalization
KORRESPONDENZANSCHRIFT/ADDRESS: Florian Schulz, Universität Bamberg, Lehrstuhl für Soziologie I, Lichtenhaidestraße 11, 96045 Bamberg, Deutschland
E-Mail: florian.schulz@uni-bamberg.de
KORRESPONDENZANSCHRIFT/ADDRESS: Hans-Peter Blossfeld, Universität Bamberg, Lehrstuhl für Soziologie I, Lichtenhaidestraße 11, 96045 Bamberg, Deutschland
E-Mail: hans-peter.blossfeld@uni-bamberg.de
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