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Anhang zum
Aufsatz:
Michael Beck und
Karl-Dieter Opp, Der faktorielle Survey und die Messung von Normen, in: Kölner
Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 2001, Bd. 53, Heft 2,
283-306.
Neue Programme
zur Durchführung von faktoriellen Surveys
In dem genannten
Aufsatz wird in die Methode des faktoriellen Surveys eingeführt. Dabei wird die
Messung von Normen als Beispiel verwendet. Bei der praktischen Durchführung
faktorieller Surveys sind zwei Schritte relativ aufwendig. Dies gilt zum einen
für die Konstruktion der Vignetten und der Vignetten-Sets, die den
Befragten vorgegeben werden. Zum anderen ist es aufwendig,
befragtenspezifische erklärte Varianzen oder Koeffizienten in einem
Datensatz zu speichern. Im folgenden werden zwei Programme vorgestellt, die
diese beiden Aufgaben erheblich erleichtern und damit, so hoffen wir, zur
Verbreitung des faktoriellen Surveys beitragen.
Wenn
Befragte als Einheiten der Analyse verwendet werden, erfolgt eine Aggregierung
des Vignettendatensatzes (d.h. des Datensatzes mit Urteilen als Einheiten). Im
Rahmen des SPSS-Programms wird hierzu das Kommando "aggregate" verwendet. Zur
Erleichterung befragtenspezifischer Analysen wird dieses Kommando - nach der
Vorstellung der beiden genannten Programme - erläutert.
Ein Programm zur
Erstellung von Vignetten
Das Programm
besteht aus zwei Teilen: aus einem Word-Dokument, welches das
auszuführende Makro enthält, sowie aus einer Dokumentation zum
Verständnis und Umgang mit dem Programm. Dieses Programm wurde mit
Visual-Basic für Word von Raphael Hüfner (Universität Leipzig, Institut für
Psychologie) und Michael Beck (Universität Leipzig, Institut für
Soziologie) erstellt.[1] Es stellt, wie
gesagt, eine wesentliche Erleichterung für die Konstruktion
der Vignetten dar.
Um den
Arbeitsaufwand mit dem Makro auf ein Minimum zu begrenzen, wird an dieser Stelle
auf die genaue Verfahrensweise des Programms und deren Variationen
eingegangen. Der erste Arbeitsschritt ist das Öffnen des
Beispieldokumentes. Die zu öffnende Datei ist ein Word-Dokument und beinhaltet
ein Makro. Diese Datei in der vorliegenden Beispielversion sowie die
Dokumentation sollten ausgedruckt und anschließend als Vorlage genutzt
werden.
Je nach der
Sicherheitseinstellung bei MS Word muß das Makro aktiviert werden. Es ist
möglich, daß die Sicherheitseinstellung „hoch“ ausgewählt wurde. Öffnet man mit
dieser Einstellung das Word-Dokument, so wird das Makro nicht aufgerufen. Ohne
jeglichen Hinweis wird die Datei ohne Makro geöffnet. Bevor man das
Programm zur Vignettenerstellung nutzt, sollte man diese Einstellungen
überprüfen.
Das
Beispielprogramm, das im folgenden behandelt wird, muß lediglich nach dem
Inhalt und den Gestaltungswünschen des Fragebogens umgeschrieben werden.
Auf diese Änderungen wird im folgenden eingegangen. Um mit Hilfe dieses
Programms Vignetten zu erzeugen, ist die Eingabe der Merkmalsdimensionen
und deren Ausprägungen nötig. Zur Veranschaulichung wird ein einfaches
Beispiel verwendet. Dieses Beispiel stellt einen kleinen Ausschnitt der im
Aufsatz behandelten Untersuchung zur Nichtraucher-Norm dar. Weiter unten ist die
vollständige Version des Programms zu finden:
Dimension
Geschlecht
m
w
Dimension
Niveau
1
2
3
Position
Geschlecht
m
Herr Müller
w
Frau Meier
Position
fix
besucht ein
Restaurant. Es handelt sich um
Position
Niveau
1 ein
Luxusrestaurant.
2 ein einfaches
Restaurant.
3 eine
Kneipe.
Als erstes
werden mit dem Codewort "Dimension" alle Merkmalsdimensionen angegeben.
Dabei wird in Kurzform die Anzahl der Ausprägungen aufgeführt (Buchstabe oder
Zahl). Dies sind im obigen Beispiel zuerst Geschlecht – „m“ und „w“. In dieser
Form werden alle Dimensionen angegeben. Der Name für die Dimension (z.B.
"Geschlecht") und deren Ausprägungen (z.B. "m" und "w") dürfen maximal aus einem
Wort oder aus mehreren Wörtern ohne Leerzeichen zwischen den Wörtern
bestehen.
Mit dem Codewort
‘Position‘ folgen nun die Ausprägungen der Dimensionen. In die zweite Zeile
wird der Name der Dimension eingetragen. Anschließend folgen die
ausformulierten Ausprägungen unter Angabe der genannten Kurzform
bei „Dimension“. Bei Geschlecht wären die Kurzformen, welche unter
"Dimension" verwendet wurden, "m" und "w", mit den ausformulierten Ausprägungen
„Herr Müller“ und „Frau Meier“.
Mit dem Codewort
‘fix‘ kann man feststehende Satzteile einbauen. Diese gehen nicht in die
Zufallsauswahl ein. In unserem Beispiel ist dies „besucht ein Restaurant. Es
handelt sich um“. Das Programm führt mittels einer Zufallsauswahl die
Satzteile zusammen, so daß eine Vignette entsteht.
Aus dem kurzen
Beispiel könnte nach einer Zufallsauswahl folgende fiktive Situation
entstehen:
Frau Meier
besucht ein
Restaurant. Es handelt sich um eine Kneipe.
Die genaue
Verfahrensweise dieser Inputs wird in der Dokumentation näher
erläutert.
Weiterhin hat
man die Möglichkeit, eine individuelle Schätzskala einzubinden. Zwischen
den Vignetten kann ein Zwischentext eingefügt werden, welcher zum Beispiel die
Beurteilungsskala sein könnte (siehe Anhang).
Im Anschluß an
die Eingabe der Merkmalsausprägungen folgt eine Auswahl von
Vereinfachungen, die den Umgang mit dem faktoriellen Survey erleichtern und
damit gleichzeitig seine Kosten senken.
Ausschlüsse
(Geschlecht = w)
& (Eigenschaft = 3)
Optionen
AnzahlVignetten
10
AnzahlSets
2
Schriftprobe
hallo
StatDateiname
viggi
StatÜberschrift
ja
StatCodes
ja
Das Programm
enthält die Erstellung einer Textdatei, welche die üblichen Zifferncodes
ausgibt. Diese Textdatei kann mit neueren Versionen von SPSS ohne Probleme
eingelesen werden. Mit Hilfe dieser Einbindung in SPSS verfügt
man über die Grundlage für den zu erstellenden Datensatz. Dieser enthält alle
Ausprägungen der verwendeten Vignetten vom Fragebogen. Außerdem kann man wählen,
ob Variablennamen übernommen (statüberschrift ja) oder ob neben den
Zifferncodes auch die Stufencodes (Antwortkategorien) wiedergegeben
werden sollen (Statcodes ja).
Weiterhin können
Ausschlüsse definiert werden. Dies sind Kombinationen, die bei der Erstellung
der Vignetten nicht berücksichtigt werden sollen. Bei unserem obigen
Beispiel wird das Geschlecht mit der Ausprägung w (steht für weiblich) und
die Eigenschaft mit der Ausprägung 3 (ist Gelegenheitsraucher)
ausgeschlossen.[2]
Unter dem
Menüpunkt "Optionen" kann man angeben, wie viele Vignetten je
Fragebogenset ausgegeben werden und wie groß die Anzahl der
verschiedenen Fragebogensets sein soll. Hier werden zwei
Fragebogensets mit jeweils 10 Vignetten ausgegeben.
Das Programm
erlaubt weiter die Wahl der Schriftart für den auszugebenden Fragebogen.
Für diese Option schreibt man das Wort (z.B. hallo) in der gewünschten
Schriftart und der Schriftgröße.
Im folgenden
wird die Syntax zur Erstellung eines Fragebogens mit Hilfe des Makros
dargestellt.
Dimension
Geschlecht
m
w
Dimension
Niveau
1
2
3
Dimension
AnzahlRaucher
nie
ein
mehr
meist
Dimension
Verweildauer
1
2
Dimension
Eigenschaft
1
2
3
Position
Geschlecht
m Herr
Müller
w Frau
Meier
Position
fix
besucht ein
Restaurant. Es handelt sich um
Position
Niveau
1 ein
Luxusrestaurant.
2 ein einfaches
Restaurant.
3 eine
Kneipe.
Position
AnzahlRaucher
nie Es gibt niemanden, der
raucht.
ein Es gibt eine Person, die
raucht.
mehr Es gibt mehrere Leute, die
rauchen.
meist Die meisten Anwesenden
rauchen.
Position
Geschlecht,
Verweildauer
m,1 Herr Müller bleibt nur kurze Zeit, um ein
Bier zu trinken.
m,2 Herr Müller bleibt längere Zeit, um ein
Menü zu essen.
w,1 Frau Meier bleibt nur kurze Zeit, um ein
Bier zu trinken.
w,2 Frau Meier bleibt längere Zeit, um ein
Menü zu essen.
Position
Geschlecht,
Eigenschaft
m,1 Herr Müller raucht meist mehr als eine
Schachtel Zigaretten pro Tag.
m,2 Herr Müller raucht meist weniger als eine
Schachtel Zigaretten pro Tag.
m,3 Herr Müller ist
Gelegenheitsraucher.
w,1 Frau Meier raucht meist mehr als eine
Schachtel Zigaretten pro Tag.
w,2 Frau Meier raucht meist weniger als eine
Schachtel Zigaretten pro Tag.
w,3 Frau Meier ist
Gelegenheitsraucherin.
Überschrift
Wann darf man in
einem Restaurant rauchen?
Hier noch einmal
der Bewertungsmaßstab:
|
Man
darf auf keinen
Fall rauchen |
|
|
|
|
Man
darf auf jeden
Fall rauchen |
|
-3 |
-2 |
-1 |
+1 |
+2 |
+3 |
Zwischentext
Ihre Bewertung: ____
Ausschlüsse
(Geschlecht = w) & (Eigenschaft =
3)
Optionen
AnzahlVignetten 5
AnzahlSets 2
Schriftprobe hallo
StatDateiname viggi
StatÜberschrift ja
StatCodes y
Die Berechnung
und Speicherung befragtenspezifischer Koeffizienten
Wie bereits
gesagt, bietet der faktorielle Survey die Möglichkeit, Regressionen für jeden
einzelnen Befragten zu berechnen. Mit Hilfe der Statistiksoftware
SPSS können zwar Regressionen für jeden einzelnen Probanden berechnet werden;
jedoch besteht nicht die Möglichkeit, die befragtenspezifischen erklärten
Varianzen und Koeffizienten im Datensatz abzuspeichern. Dies erlaubt jedoch die
Statistiksoftware Stata.[3] Stata ist eine
insbesondere in den USA verbreitete
Statistik-Software.
Um mittels Stata
befragtenspezifische erklärte Varianzen und Koeffizienten zu
berechnen und zu speichern, muß das Programm Stata zugänglich
sein. Weiter muß der Datensatz im Stata-Format abgespeichert worden
sein. Für die Umwandlung von Systemdateien des SPSS Programms und
einer Vielzahl von Dateien aus anderen Programmen in
Stata-Systemdateien ist das Programm StatTransfer geeignet.[4] Wenn die
Koeffizienten dann in Stata berechnet und gespeichert wurden, kann die
betreffende Datei mit StatTransfer auch wieder in eine SPSS-Systemdatei
(oder in eine andere Datei) umgewandelt werden und dann mit SPSS weiter
analysiert werden.
Um die erklärten
Varianzen und Koeffizienten für jeden Befragten zu speichern, muß zunächst eine
Regression berechnet werden. Sodann wird Stata angewiesen, die
genannten Kennzahlen je Befragter zu speichern. Im folgenden wird ein
Syntaxbeispiel zur Berechnung der Regression je Proband und zur
Abspeicherung der Koeffizienten dargestellt. Dabei werden die einzelnen
Arbeitsschritte erklärt. Wir hoffen, daß diese Beschreibung ausreicht, das
Programm Stata mit möglichst geringer Einarbeitungszeit für die Berechnung
und Speicherung der befragtenspezifischen Koeffizienten zu nutzen.[5]
Das Programm muß
zunächst einen Namen bekommen, in unserem Beispiel „regress“. Mit Hilfe
dieses Programmnamens wird später die Prozedur in Stata aufgerufen und
gestartet. Hierzu wird lediglich der Programmname „regress“ in die Kommandozeile
von Stata eingegeben.
Wenn das
Programm mit einem Namen benannt wurde, muß als nächstes der Name des zu
verwendenden Datensatz angegeben werden. Das Kommando lautet "use rauchen" - der
Datensatz heißt also "rauchen.dta". Man beachte, daß dieser Datensatz in dem
Datenordner von Stata sein muß. Der Datensatz muß weiterhin nach einer
laufenden Nummer (hier "lfd2", die identisch mit der Befragtennummer ist)
geordnet sein. Das Kommando für die Sortierung ist "sort lfd2". Die laufende
Nummer ist fortlaufend so sortiert, daß ein Proband mit seinen abgegebenen
Urteilen eine Variablenausprägung besitzt. (Proband 1 hat z.B. bei all seinen
abgegebenen Urteilen – im Beispiel 10 abgegebene Urteile – die lfd2 =1.) Man
beachte auch hier den Aufbau des Datensatzes: Nicht der Proband an sich geht als
eine Einheit in die Analyse ein, sondern die Vignette bzw. das
Urteil.
Diese
fortlaufenden Zahlen dürfen nicht unterbrochen sein. Wenn z.B. die
fortlaufenden Zahlen "1,2,3,4,5,6,8,9,10" sind, so berechnet
Stata lediglich die Regressionen bis zum sechsten Probanden, da eine
Unterbrechung vorliegt.
Das "while"
Kommando weist Stata an, die folgende Regression (Kommando "regress") für
jeden Befragten zu berechnen. Bei Stata wird nach dem Kommando "regress" zuerst
die abhängigen Variable (in diesem Falle "urteil") angegeben. Es handelt sich
hier um das Urteil bei den einzelnen Vignetten. Direkt danach werden die
unabhängigen Variablen geschrieben. Dies sind im Beispiel die
Vignettendimensionen r, rrauv2, t, u, v. Weiter wird u.a. die erklärte Varianz
(estRsq2) gespeichert.
Nach dem
Regressions-Kommando erfolgen die Anweisungen zum Speichern der Koeffizienten.
Abschließend wird die Datei mit den befragtenspezifischen Kennzahlen in einem
neuen Datensatz "rauchen2.dta" im Datenordner von Stata gespeichert. Der Befehl
lautet "save rauchen2‘. Die gespeicherten Kennzahlen (B-Werte, R-Square, etc.)
werden in den Datensatz geschrieben.
Ist das Programm
im Stata-Editor geschrieben, so wird das gesamte Dokument markiert und über
den Menüpunkt Tools und Run gestartet. Wenn die Prozedur fehlerfrei ablief,
erscheint im Output-Fenster von Stata ohne Fehlermeldung eine Bestätigung. Nun
muß in der Kommandozeile von Stata das Programm aufgerufen werden, in dem
lediglich der Namen des Programms angegeben wird („regress“). Wenn alles
fehlerfrei eingegeben wurde, laufen die ersten Regressionen im Outputfenster.
Fortgesetzt werden die Regressionen mit dem Aufrufen des
Dateneditors.
Im folgenden
wird an einem Programmbeispiel die Berechnung und Abspeicherung der
befragtenspezifischen Koeffizienten mit dem Programm Stata
demonstriert.
program define regress
if "rauchen" == "" | "rauchen2" == "" {
di in red "You must specify an input and output
filename"
exit 198
}
if "rauchen" == "rauchen2" {
di in red "Input and output filenames cannot be the
same"
exit 198
}
use rauchen
sort lfd2
local i = lfd2[1]
while `i' <= lfd2[_N] {
regress urteil r rrauv2 t u v if lfd2==`i'
cap gen double estr = _coef[r] if lfd2 == `i'
if _rc {
replace estr = _coef[r] if lfd2==`i'
replace estrrauv2 = _coef[rrauv2] if lfd2==`i'
replace estt = _coef[t] if lfd2==`i'
replace estu = _coef[u] if lfd2==`i'
replace estv = _coef[v] if lfd2==`i'
replace estRsq2 = _result(7) if lfd2==`i'
replace estrmse2 = _result(9) if lfd2==`i'
replace estrss32 = _result(4) if lfd2==`i'
replace nregobs2 = _result(1) if lfd2==`i'
}
else {
gen double estrrauv2 = _coef[rrauv2] if lfd2==`i'
gen double estt = _coef[t] if lfd2==`i'
gen double estu = _coef[u] if lfd2==`i'
gen double estv = _coef[v] if lfd2==`i'
gen double estRsq2 = _result(7) if lfd2==`i'
gen double estrmse2 = _result(9) if lfd2==`i'
gen double estrss32 = _result(4) if lfd2==`i'
gen byte nregobs2 = _result(1) if lfd2==`i'
}
local i = `i' + 1
}
save rauchen2,replace
end
SPSS-Anweisung
zur Erstellung einer aggregierten SPSS-Datei
Für die
Aggregierung der ursprünglichen Datei der Studie zur Nichtraucher-Norm wird im
folgenden das SPSS-Kommando angegeben. Dabei beschränken wir uns der Kürze
halber nur auf einige Variablen. Zunächst muß die Datei aufgerufen werden, die
aggregiert werden soll. Nach dem "Aggregate" Kommando wird der Name der Datei
angegeben, unter dem die aggregierte Datei gespeichert werden soll. Sodann
wird durch das Kommandeo "missing=columnwise" festgelegt, daß dann, wenn
bei einem Befragten mindestens eine Vignette nicht eingestuft wird, für diesen
Befragten alle Urteile einen fehlenden Wert aufweisen sollen. Ob dies sinnvoll
ist, wäre im einzelnen noch zu diskutieren. "Break" enthält die Variable,
nach der gruppiert werden soll - in unserem Falle die Befragten-Nummer. Mit
"N‑Break" wird eine Variable geschaffen, die die Zahl der von einem
Befragten eingestuften Vignetten darstellt. Es folgen die Anweisungen, die
die Variablen des ursprünglichen Files aggregieren. So ist "urt1me" der Name der
Variablen "Mittelwert des Urteils von Situation 1 pro Befragter" - siehe die
Abkürzung 'Mean von Urt1 pro Befr'. "Mean(urt1)" ist die Anweisung, den
Mittelwert der Variablen urt1 (d.h. Urteil der Situation 1) des
Vignetten-Datensatzes zu bilden. "SD" bildet die Standardabweichung der
betreffenden Variablen. Diese und die übrigen Kommandos können im Handbuch des
SPSS-Programms nachgelesen werden.
Aggregate/OUTFILE='rauag.sav'/missing=columnwise
/BREAK=befr_lfd/N_BREAK=N/
/urt1me 'Mean
von Urt1 pro Befr' = MEAN(urt1)
/urt1sd 'SD von
urt1 pro Befr' = SD(urt1)
/urt1pg 'Pct gt
‑1' = pgt(urt1 ‑1)
/urt1pl 'Pct lt
1' = plt(urt1 1)
/freunde k_menge
k_typ k_dauer
= mean(freunde k_menge k_typ
k_dauer).
[1]
Rückfragen zum
Programm sind unter folgenden email-Adressen möglich:
psy95fxp@studserv.uni-leipzig.de
(Raphael) oder: soz95ebf@studserv.uni-leipzig.de (Michael)
[2]
Dieser Ausschluß dient nur zur Veranschaulichung der
Ausschlußoption.
[3]
Informationen
über das Statistikprogramm Stata findet man unter der Internet-Adresse
www.stata.com.
[4] Siehe hierzu
ebenfalls die Internet-Adresse www.stata.com oder www.stattransfer.com.
[5] Das folgende
Programm wurde von Michael Beck geschrieben. Es basiert auf einem Programm,
das Prof. Guillermina Jasso (New York University, New York City) bei der Arbeit
zu dem Artikel von Jasso und Opp 1997 geschrieben hat.
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