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Haikos Kochbuch Cuisine Vite
Fischklößchen
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Hechtklößchen
Hechtklößchen (quenelles de brochet) galten zumindest
in den 70ern und 80ern als ein Symbol für schicke französische
Küche. Sie kommen aus der Lyoner Gegend. Ein "Muss" bei den
Hechtklößchen ist eine Soße, am besten
Hummersoße, und ein paar
Flusskrebsschwänze als Garnitur.
Hinsichtlich der Zubereitung ähneln sie der Timbale, bestehen also im wesentlichen aus
pürriertem Fisch und Sahne. Das größte Problem dürfte
allerdings sein: Wo bekomme ich Hecht (kein Seehecht, bitte)? Hecht ist ein
Süßwasserfisch und lässt sich am besten durch Zander ersetzen,
den es inzwischen in vielen Supermärkten gefroren gibt. "Original" kommen
die Hechtklößchen ohne Mehl aus. Ein entsprechendes Rezept hatte ich
auch bisher hier vorgestellt. Mit etwas Mehl und weniger Fett haben sie aber
(nach meinem Geschmack) eine angenehmere Konsistenz and behalten beim Garen
besser die Form.
Zutaten:
- 400 g Hechtfilet, alternativ Zanderfilet
- ca. 200 ml Creme fraiche
- ca. 120 g Butter
- 2 Eier
- ca. 20-30 g Mehl (1 Esslöffel)
- etwas Salz zum Würzen
- 200 g (Eismeer-) Krabben oder Flusskrebsschwänze zum
Garnieren
Zubereitung:
- Fischfilets gut entgräten und kalt stellen,
- Fisch (kann innen noch leicht gefroren sein) in kleine Stücke
schneiden und in einem großen Rührbecher grob mit dem
Pürrierstab zerkleinern,
- Creme fraiche, die Eier und etwas Salz hinzugeben und zu einem Brei
verarbeiten, danach das Mehl einrühren,
- zuletzt die Butter dazugeben und mit dem Pürrierstab
verrühren,
- anschließend ca. 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen,
damit sich später die Klöße leichter formen lassen.
- Wasser in einem großflächigen Gefäß, z.B. einer
Pfanne, zum Kochen bringen und salzen. Nun mit einem Esslöffel die (ca.
12-15) Klöße abstechen und in das heiße Wasser geben, dabei
zwischendurch den Löffel immer wieder in warmes Wasser tauchen. Insgesamt
die Klöße 8-10 Minuten garen lassen, dazwischen einmal die
Klöße wenden. Das Wasser darf nicht kochen. Anschließend mit
einem Schaumlöffel die Klöße herausnehmen, abtropfen lassen und
auf den Tellern servieren,
- mit Flusskrebsschwänzen garnieren und etwas Soße über
oder um die Klößchen gießen. Bei Verwendung von
Tiefkühlware rechtzeitig die Krebsschwänze auftauen und abtropfen
lassen, bei Verwendung von Krebsschwänzen in Lake diese kurz mit Wasser
abspülen, um ihnen etwas von dem "Lakearoma" zu nehmen. Die
Krebsschwänze können vor dem Servieren auch noch kurz in die
Soße gelegt werden, aber nicht aufkochen lassen, weil die sonst "hart"
werden.
Vorbereitungszeit: ca. 5-10 Minuten, Wartezeit ca. 30 Minuten
Garzeit: ca. 10 Minuten
Lachsklößchen
Die Lachsklößchen sind in der Zubereitung etwas einfacher.
Hierzu passt sehr gut eine Lauchsoße mit Speckwürfel (siehe Lauchsoße II).
Zutaten:
- 500 g Lachsfilet
- ca.150 ml Creme fraiche
- ca. 100 g Butter
- etwas Salz zum Würzen
Zubereitung:
- Fischfilets gut entgräten und kalt stellen,
- Fisch (kann innen noch leicht gefroren sein) in kleine Stücke
schneiden und in einem großen Rührbecher grob mit dem
Pürrierstab zerkleinern,
- Creme fraiche und etwas Salz hinzugeben und zu einem Brei
verarbeiten,
- zuletzt die Butter dazugeben und mit dem Pürrierstab
verrühren.
- Mit einem mit Wasser abgespülten Esslöffel aus der
Fischmasse die Klöße ausstechen, glatt streichen und in eine
ofenfeste Auflaufform legen, dabei vor jedem Kloß den Löffel
abspülen.
- Die Auflaufform mit Mikrowellenfolie abdecken und die
Klöße ca. 15 Minuten bei ca. 250 Watt garen, alternativ im Wasserbad
im vorgegeizten Backofen ca. 25 Minuten bei 160 Grad.
Vorbereitungszeit: ca. 5-10 Minuten
Garzeit: ca. 15 Minuten