Key Profile Area Dynamics of the Universe
Unser Universum ist voller faszinierender, rätselhafter und oft überraschender Phänomene. Diese physikalisch zu verstehen und zu erklären, ist die Aufgabe des neuen Kernprofilbereichs Dynamics of the Universe.
Die Key Profile Area “Dynamics of the Universe” schafft ein exzellentes Umfeld für die Ausbildung, den frühen Kontakt mit aktueller Forschung sowie den Austausch in internationalen Kooperationen und Wettbewerben. Zudem wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Physik, Informatik und angewandter Mathematik nachhaltig gestärkt. Dies ist besonders wichtig, um den Herausforderungen der beispiellos großen Mengen an Beobachtungsdaten mit innovativen Ideen und Algorithmen zu begegnen und komplexe Simulationen auf neuen Hardware-Technologien zu ermöglichen und effizient voranzutreiben.
Kontakte
Prof. Dr. Stefanie Walch-Gassner
Sprecherin
Institut für Astrophysik
Dr. Iraj Vaezzadeh
Koordinator
Institut für Astrophysik
Beteiligte Fakultäten
Global Faculty Members
Derzeit beteiligen sich Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Ländern im Rahmen des Global Faculty Programms an der KPA Dynamics of the Universe.
Hier finden Sie alle Mitglieder des Global Faculty Programms an der Universität zu Köln.
Verbund- und Drittmittelprojekte
Mit der KPA Dynamics of the Universe sind mehrere Verbund- und Drittmittelprojekte verbunden, darunter auch ein Exzellenzcluster:
Transfer
Im Rahmen des Exzellenzclusters DYNAVERSE sind folgende Aktivitäten geplant:
- Einrichtung offener Podiumsdiskussionen zur Förderung des kritischen Denkens (in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum Bonn)
- Einrichtung eines Journalist-in-Residence-Programms zur Stärkung der Verbindung zur allgemeinen Presse
- Förderung und Organisation von öffentlichen Vorträgen und Mini-Veranstaltungen
- Zusammenarbeit mit Wissenschaftskommunikatoren für hochwertige Social-Media-Inhalte
Der innerhalb von B3D begonnene Wissenstransfer wird durch Networking-Veranstaltungen zwischen Wissenschaft und Industrie weiter ausgebaut, unterstützt durch bestehende Transferstrukturen wie das Gateway Excellence Start-Up Center der Universität zu Köln.
Lehre
Die KPA beteiligt sich an der Entwicklung des Lehr-/Lernlabors an der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZfL), um Exzellenz in der Lehre im Bereich Astrophysik und Astroinformatik sicherzustellen.
Darüber hinaus wirkt sie mit am Masterstudiengang Computational Sciences und am Computational-Lab-Modul für Masterstudierende.
Innovative Lehrformate – wie zum Beispiel „Intensivwochen” in Astrophysik in der Bonn-Cologne Graduate School of Physics and Astronomy (BCGS) – integrierten das Fachwissen der Global Faculty in die Lehrveranstaltungen und boten praktische Lernmöglichkeiten durch Praktika und Forschungsexkursionen, um den Studierenden Erfahrungen aus der Praxis zu vermitteln.
Kooperationen
Astronomie und Astrophysik haben eine lange Tradition im Köln-Bonner Raum, die sich in den regionalen Kooperationen niederschlägt.
Da astronomische Observatorien und Instrumentierungen nun von großen Konsortien getragen werden, ist eine erfolgreiche Teilnahme an internationalen Kooperationen entscheidend. Dies erfordert eine effiziente, synergetische Basis, die langfristige Perspektiven für die Forschung und Ausbildung von Nachwuchswissenschaftler*innen bietet.
Durch die Koordination der Forschung an den beteiligten Partnerinstituten in Bonn (Universität Bonn und MPIfR) sowie dem Forschungszentrum Jülich, und durch die Konzentration der Expertise in experimenteller, theoretischer und Labor-Astrophysik sowie der Entwicklung von Detektoren und neuer Instrumentierung ist der Verbund international wettbewerbsfähig und sichtbar.
Regionale Kooperationen
- Universität Bonn
- Forschungszentrum Jülich
- Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS), Heidelberg
- Max-Planck-Institut für Radioastronomie
Internationale Kooperationen
- Cornell University, USA
- University of Manchester, UK
- Delft University of Technology, Niederlande
Forschungsinfrastrukturen
Das Teleskop wird auf ein Schiff verladen und über Antwerpen bis nach Chile in die Atacama Wüste transportiert. Foto: Jana Bauch
Verschiffung FYST Hafen Wesel, UzK, Universität zu Köln, Astrophysik, Fred Young Submillimeter Telescope. Foto: Jana Bauch
Transport der Teleskopelemente in die Atacama Wüste/Chile. Foto: Adam Polczyk.
Transport der Teleskopelemente in die Atacama Wüste/Chile. Foto: Adam Polczyk.
- Bau des neuen CCAT/FYST-Teleskops in Chile: Köln leitet das deutsche CCAT-Konsortium, bestehend aus den Partnern Universität Bonn, MPI für Astrophysik, Garching. International umfasst die Zusammenarbeit die Cornell University sowie kanadische und chilenische Institutionen.
- Entwicklung und kontinuierliche Verbesserung der Kölner Datenbank für Molekülspektroskopie (CDMS) als wichtige Infrastruktur für die weltweit genutzte hochauflösende Molekülspektroskopie.
- Gastgeber des deutschen ALMA-Regionalzentrums (Softwareentwicklung und Nutzer-/Community-Support, gemeinsam mit der Universität Bonn)
- Center for Data and Simulation Science (Vice-Director: Stefanie Walch-Gassner)
Video
Fred Young Submillimeter Teleskop (FYST) // Transport