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| Auszeichnungen & Ehrenämter

Honorarprofessor Theo B. Pagel

Honorarprofessor Theo B. Pagel, Direktor des Kölner Zoos und Mitglied in der Arbeitsgruppe Zoologischer Garten Köln am Zoologischen Institut, wurde am 31. Oktober 2025 in Cali, Kolumbien, durch den Weltverband der Zoos und Aquarien (WAZA) mit dem renommierten Heini-Hediger-Award ausgezeichnet.

Die derzeitige Präsidentin des Weltverbands der Zoos, Karen Fifield vom Te Nukuao Wellington Zoo, Neuseeland, hob in ihrer Laudatio Pagels vielfältige und langjährige Verdienste innerhalb der weltweiten Zoo-Gemeinschaft hervor. Die Ehrung fand im Rahmen der jährlichen WAZA-Konferenz statt. 2026 wird die Tagung mit mehreren hundert Zoodirektoren aus allen Kontinenten in Köln veranstaltet. Pagel übernahm symbolisch die Flagge des Weltzooverbands, die immer ein Jahr in der Ausrichterstadt verbleibt.

Professor Theo B. Pagel ist seit 2007 Direktor und Vorstandsvorsitzender des Kölner Zoos. Zuvor war er ab 1991 bereits als Kurator dort tätig. In seiner Amtszeit entwickelte er den Kölner Zoo zusammen mit seinem Team weiter zu einer der führenden Einrichtungen seiner Art in Europa. Die Grundlage dafür bildet der Masterplan 2030. Zahlreiche Anlagen zur Tierhaltung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind in dieser Zeit entstanden. Dazu zählen der »Hippodom« für Flusspferde und Nilkrokodile, der »Clemenshof« für alte heimische Nutztierrassen mit Europas größter Zooschule oder das »Arnulf-und-Elizabeth-Reichert-Haus« als Nachbildung eines süd- und mittelamerikanischen Regenwaldes.

Der Heini-Hediger-Award wurde 1996 ins Leben gerufen. Es ist die höchste Auszeichnung, die die WAZA vergibt. Gewürdigt werden Personen, die sich in außergewöhnlicher Weise für Tierschutz, Artenschutz, Nachhaltigkeit und Bildung engagieren und sich aktiv für diese Anliegen innerhalb der Zoo- und Aquariumsgemeinschaft sowie im globalen Naturschutz einsetzen. Der Heini-Hediger-Award ist benannt nach dem gleichnamigen Schweizer Zoologen und Zoodirektor, der als »Vater« der modernen Tiergartenbiologie gilt.