Interaktionistischer Konstruktivismus
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Kersten Reich
last update: 18.11.2007 12:48
 
 

Kersten Reich
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Univ.-Prof. Dr. Kersten Reich war an der Universität zu Köln im Gebiet Allgemeine Pädagogik von 1979 bis Ende 2006 tätig. Seit 2007 vertritt er das Forschungs-und Lehrgebiet "Internationale Lehr- und Lernforschung" am Institut für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln. Er ist Direktor des Dewey-Centers Köln.

Kersten Reich hat den Ansatz „Interaktionistischer Konstruktivismus“ entwickelt, der einen kulturbezogenen Konstruktivismus begründet. In seinen älteren Arbeiten (z.B. Erziehung und Erkenntnis, Klett-Cotta 1979) ging er von einem methodischen Konstruktivismus der Erlanger Schule aus, war aber auch durch die kritische Theorie und eine Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse geprägt. Eine deutliche Wende zu einem kulturell begründeten Konstruktivismus (unter Einschluss einer kritischen Aufnahme eines konstruktiven Pragmatismus besonders in Anschluss an George Herbert Mead und John Dewey) vollzog er seit Anfang der 90er Jahre.

Daten im Überblick:
Studium der Germanistik, Politologie und Kunsterziehung in Stuttgart, Berlin bis 1973, Ablegung des Staatsexamens nach 8 Semestern.
Tätigkeiten als Tutor im Bereich Fachdidaktik Amerikanistik; ab 1974 wissenschaftlicher Assistent im Fachgebiet Schulpädagogik bei Frau Prof. Dr. Helga Thomas an der Pädagogischen Hochschule Berlin; ab 1975 Wissenschaftlicher Assistent mit dem Schwerpunkt Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Berlin bei Helga Thomas.
Promotion 1976 zum Dr. phil. an der TU Berlin. Die Dissertation "Theorien der Allgemeinen Didaktik" erschien 1977 im Klett‑Verlag Stuttgart.
Habilitation mit der Lehrbefugnis für Erziehungswissenschaften an der TU Berlin Ende 1977. Die Habilitationsschrift "Erziehung und Erkenntnis" erschien 1978 bei Klett‑Cotta.
1978/79 Referendar in der zweiten Lehrausbildungsphase in Berlin und Privatdozent an der TU Berlin.
Seit 1979 Universitätsprofessor für Allgemeine Pädagogik an der Universität zu Köln. Seit 2007 Wechsel der Denomination auf "Internationale Lehr- und Lernforschung und Leitung des Dewey-Centers".
Von 1986 bis 1991 mehrfache Aufenthalte in China als Gastprofessor. Weitere längere Auslandsaufenthalte in den USA und Australien.
Leiter des Dewey-Centers an der Universität zu Köln (Forschungsstelle für Pragmatismus- und Konstruktivismusstudien)
Verheiratet, 2 Kinder.


Curriculum Vitae englisch

Kersten Reich was born in Hamburg, Germany. He studied first Arts and Political Science and worked two years as a teacher. Then he returned to university and made his PhD at the age of 25 in Education with a work about teaching and learning theories in Berlin. He did his habilitation at the age of 28 and became one year later a Professor of Educational Research at the University of Cologne. He was a Guest-Professor in China for one year in 1988. He is married and has two children.

Kersten Reich is the founder of the Interactive Constructivism, a brand of constructivism which is culturally orientated and stands in close discussion with pragmatism (esp. Dewean pragmatism). Like in the latter case, this involves a combination of philosophical and educational interests. He is director of the Dewey-Center at the University of Cologne.

Books that describe the foundation and development of Interactive Constructivism are e.g.: Konstruktivistische Didaktik. Lehren und Lernen aus interaktionistischer Perspektive. Neuwied u.a. (Luchterhand) 2004 (2nd edition); Systemisch-konstruktivistische Pädagogik. Neuwied u.a. (Luchterhand) 2002 (4th edition); Die Ordnung der Blicke. Band 1: Beobachtung und die Unschärfen der Erkenntnis. Band 2: Beziehungen und Lebenswelt. Neuwied u.a. (Luchterhand) 1998

 

 

 
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